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Samstag, 15. Oktober 2016

Sommernachtrag: Kirsten Kimono Tee


Oft reizt es mich, aus einem Stoff, den ich mir so nicht ausgesucht hätte, bei dem ich nicht mal weiß, ob ich ihn nicht etwas seltsam finde, doch etwas Schönes zu machen. So ging es mir mit diesem Viskosejersey: 60 cm hatte ich zur Verfügung, die Qualität ist toll, Grüntöne mag ich, auch wenn sie hier sehr kühn kombiniert sind. Das Muster fand ich gewöhnungbedürftig. Insgesamt sieht der Jersey aber sehr frisch und sommerlich aus und steht mir gut. Eine gute Voraussetzung um einen T-Shirt-Schnitt auszuprobieren.





Das Kirsten-Kimono-Shirt ist ein kostenloses Schnittmuster von  Maria Denmark und wurde schon von vielen Bloggerinnen genäht. Durch den einfachen Schnitt ist es ruckzuck fertig. Mir gefällt die lockere Form und auch den  Ausschnitt finde ich sehr schön.



Hier habe ich das Shirt mit meiner ewigen schwarzen Hose kombiniert, aber eigentlich wollte ich auf dem Foto auch die tollen Blumen vor dem Gartentor unserer Nachbarn zeigen.

Für die  Armreifen, die farblich genau zum Shirt passen, habe ich außer den Holzperlen Reste von einer alten Kette verarbeitet und meine selbstgemachten Sandperlen (aus denen auch die Kette gemacht ist).



Montag, 10. November 2014

Urlaubsgarderobe letzter Teil und Zusammenfassung

 Bevor es richtig Winter wird, muss ich jetzt mal mit dem Zeigen meiner Urlaubsgarderobe zum Abschluss kommen. Für den Post habe ich nochmal einige "Live-Bilder" rausgesucht.
Den Anfang macht ein unspektakuläres Ringelshirt vor spektakulärem Hintergrund auf der Burg in Begur. Der Schnitt ist wie immer das Ottobre Basic-Shirt aus einer der ersten Ottobre Women. Den Ausschnitt habe ich vertieft und vor allem verbreitert, die Ärmel sind wie bei den meisten meiner Shirts dreiviertellang.



 Das perlenbestickte Shirt habe ich auch noch nie gezeigt. Dazu trage ich die Hose von da.
Auf dem Foto mit den Töchtern sieht man Hose und Shirt nochmal ein bisschen. Eigentlich zeige ich das (ungestellte) Foto aber auch, weil ich es lustig finde, wie wir so filmreif den Weg herunterkommen. Aufgenommen wurden die Bilder beim Papstpalast in Avignon.

 Das Shirt war eine Fleißarbeit. In einem Katalog habe ich ein ähnliches Shirt gesehen, und da ich "alles auch kann", nur oft für weniger Geld, nahm ich ein vorhandenes (gekauftes) T-Shirt, bestellte mir weiße Rocailles in matt und glänzend und machte mich an die Arbeit. Ich habe zuerst mit Heftfaden die Umrisse markiert und dann die Perlchen aufgenäht.


In dem Kleid oben habe ich mich nicht extra fotografieren lassen, weil ich fand, dass es mir nicht steht. Der Schnitt ist Onion 2013, den ich gerne mag, der Stoff ein schwarz-weiß-gemusterter Viskosejersey. Auf den Fotos oben sieht es gar nicht so schlecht aus, aber ich kam mir darin vor wie in Omas Kleiderschürze. Ich glaube, das Muster steht mir nicht und die Ärmel sind ein bisschen zu lang (das Kleid selber eigentlich auch, aber ich zeige meine Knie nicht so gern). Nächsten Sommer schaue ich es mir nochmal genauer an.
Bilder vom Picasso-Museum Barcelona, Ferienhaus in Bagur und Park Guell in Barcelona.

Hier gibt es noch das MizMozelle-Kleid  (gezeigt hier) in Aktion und noch trocken. Wenig später ging ein Wolkenbruch nieder und wir waren klatschnass. Das Foto wurde aufgenommen am Cap de Creus, dem östlichsten Punkt der iberischen Halbinsel, einem meiner absoluten Lieblingsorte.

Das Jerseykleid aus der Burda 11/2013 habe ich hier beschrieben, das Bild wurde im Dalí-Museum in Figueres gemacht.
Noch einmal Barcelona, diesmal das Kleid von hinten. Auch meine Tochter hat ein von ihr selbst genähtes Kleid an.
Das Spitzenshirt und den Maxirock habe ich hier und hier vorgestellt, die Kombination von beidem hatte ich aber nur für das Foto an.

Im Urlaubskoffer dabei war auch der Wickelrock, aber getragen habe ich ihn nur einmal, weil er mir zu weit war und ich erst die Knöpfe versetzen musste. Das habe ich in den letzten Urlaubstagen sogar auch getan, trotzdem kam er nicht mehr zum Zug, einfach weil ich so viele andere Sachen dabei hatte.
Zusamenfassend kann ich sagen, dass ich noch selten so viele neue selbstgenähte Sachen im Urlaub getragen habe. Ich fremdle oft mit neuen Kleidern und nehme eher alte bewährte Sachen (darunter auch einige Kaufkleider) mit, aber dieses Mal habe ich mich mit den meisten neuen Kleidern richtig wohlgefühlt.


Mittwoch, 2. Juli 2014

MMM Hose und Spitzenshirt

Endlich habe ich mich mal wieder an eine Hose gewagt und bin ganz zufrieden. Susanne Sujuti hat vor einem Jahr eine Hose nach dem Schnitt 104 aus der Burda 03/3013 vorgestellt. Der Schnitt hat mir gut gefallen und da ich eine ähnliche Figur habe, habe ich ihn mir auch vorgenommen. Bis auf kleine Änderungen hat die Hose gleich gepasst. Sie ist natürlich nicht hundertprozentig (z.B. Katzenbart vorne), aber die kleinen Fehler stören mich nicht. Eine genauere Besprechung mache ich noch in einem extra Post. Dann zeige ich auch die Änderungen, die  ich gleich auf dem Schnittmuster eingezeichnet habe, weil ich die Hose sicher noch mal nähe.
Hinten gibt es Falten, was bei engen Hosen aber unvermeidbar ist. Ganz klar ist es mir allerdings nicht, welche Falten sein dürfen und welche nicht. An der Hüfte seitlich sind keine Schrägzüge, sondern hartnäckige Knickfalten, die hoffentlich beim Waschen verschwinden.
Der Stoff ist der gleiche wie der von meinem Jeansrock (hier vorgestellt). Er hat gerade so gereicht, aber eine Hose und einen Rock aus insgesamt zwei Metern Stoff rauszukriegen ist doch ganz gut.
Das Spitzenshirt ist nach meinem Ottobre-Basisschnitt genäht, auf den ich immer wieder zurückkomme. Für den Stoff möchte ich mich nochmal ganz herzlich bei Frau Siebensachen bedanken, die ihn aussortiert hatte  und mir geschenkt hat. Aus der Spitze gibt es auch noch ein ärmelloses Shirt, das vorne gefüttert ist (muss ich auch mal zeigen).

Heute ist schon der vorletzte MMM vor den Sommerferien, ich bin gespannt, was es heute noch alles zu sehen gibt.
Besonders freue ich mich darüber, dass meine große Tochter  ihren ersten Blog aktiviert hat und auch mal wieder dabei ist.