Posts mit dem Label Burda werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Burda werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 27. Juni 2023

Upcycling- Jeanskleid

 



Ob hier noch jemand liest, weiß ich nicht, aber nach fast drei Jahren möchte ich gerne mal wieder ein anderes Projekt präsentieren. Neu ist das Kleid auch nicht mehr, aber hat sich als ein Lieblingsteil herausgestellt. Es ist entstanden aus zwei Männerjeans, die von meinem verstorbenen Lieblingsnachbar stammen. Da dieser immer sehr interessiert war an meinen Upcyclingideen, hätte ihm dieses Kleid bestimmt sehr gut gefallen. So trage ich es als Erinnerungskleid.

Den Schnitt habe ich aus zwei Burdaschnittmustern zusammengesetzt: Oberteil aus Burda 04/2013, Rock Burda 09/2012, mit kleineren Anpassungen. Die Originalsäume habe ich beibehalten.

Bei Instagram gibt es ein kleines Making-of zu sehen. Man muss nach unten scrollen, es ist schon ein Weilchen her.

Da ich schon lange nicht mehr am MeMadeMittwoch teilgenommen habe, werde ich das jetzt mit diesem Post nachholen. Wie immer ist es nämlich sehr spannend zu sehen, was andere so nähen.

Eine kleine Ergänzung noch: am vergangenen Wochenende leitete ich einen Workshop an der VHS Heidelberg mit dem Titel "Ausgediente Jeans - ein wunderbares Materia"l. Als Kursbeispiel hatte ich diese Schürze genäht.


 

Mittwoch, 3. April 2019

MMM im Hochzeitsgastoutfit


Letzte Woche waren wir zu einer Hochzeit in Wales eingeladen. Wenn ich das Foto sehe, kann ich gar nicht glauben, wie warm und sonnig es an diesem Tag im oft regnerischen Großbritannien war.

Weil ich  erst sehr spät wusste, was ich bei der Hochzeit anziehen wollte, habe ich mich für eine nähtechnisch sehr einfache Kombination aus Samtrock und Satinbluse entschieden. Das Oberteil ist aus der Ottobre 2/2016, der Rock stammt von einem Burdakleid (hier schon mal als Rock genäht). Sehr gefreut habe ich mich, dass ich sogar Pumps im passenden Blau gefunden habe.
Auch die Tasche aus kupferfarbenem Kunstleder ist selbstgenäht. Ich habe mich dabei an einer Tasche meiner Tochter und der Anleitung vom Blog Kreativ oder Primitiv orientiert. Bei Gelegenheit werde ich sie noch genauer fotografieren und beschreiben.
Als es kühler wurde, zog ich mir dann noch meine Lederjacke über und freute mich, auch jenseits des Alltags komplett selbstgenäht angezogen zu sein.

Die Location war unglaublich schön, sogar die Bungalows für die Übernachtung lagen direkt am See.
Kleine Geschichte am Rand: ich bin ja so gar nicht an hohe Absätze gewöhnt, konnte aber in diesen Pumps sehr gut laufen, bis die Hochzeitsgesellschaft auf den Rasen gebeten wurde, um Fotos zu machen. Hat schon jemand probiert, in Highheels über weiches Gras zu laufen? Es ist ein kleines Abenteuer und die Absätze sehen entsprechend aus...
 


Keine Alltagskleidung, aber trotzdem alles selbstgenäht - deshalb werde ich heute wieder mal am MMM teilnehmen.

Mittwoch, 3. Januar 2018

MMM - Lieblingsstück 2017


 Lange habe ich hier nichts geschrieben und die nicht gezeigten Teile stapeln sich. Der Grund dafür liegt hauptsächlich darin, dass meine  Hauptfotografin zur Zeit in England ist und ich noch nicht richtig vertraut mit Stativ und Selbstauslöser bin. Der Mann und die ältere Tochter fotografieren zwar gerne im Urlaub oder bei Unternehmungen, aber weniger gern im heimischen Garten. Heute kann ich aber die Gelegenheit nutzen und auf ältere Fotos zurückgreifen, denn das Motto des heutigen MMM ist "Lieblingsstück des Jahres 2017".
Bei mir ist das eindeutig meine Lederjacke, die einfach zu allem gut aussieht. Ich hatte sie hier gezeigt und hier das "Making of" ausführlicher beschrieben.


Für 2018 habe ich mir vorgenommen, wieder regelmäßiger zu bloggen. Euch allen wünsche ich ein tolles Nähjahr und weiterhin viel Spaß mit dem MMM der in Zukunft nur noch einmal im Monat stattfinden wird, was mir sehr entgegenkommt.

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Abenteuer Lederjacke

























Gestern habe ich angekündigt, dass ich heute einen ausführlichen Post zu meiner Lederjacke schreiben wollte. Ich bin sehr stolz, dass mir die Jacke so gut gelungen ist und möchte euch auch ermuntern, euch mal an so ein Projekt zu wagen. Voilà - es erwartet euch ein Roman mit Bilderflut.
Vor einiger Zeit gab mir meine Tante ihre alte Lederjacke, die sie sich Anfang der Neunziger Jahre gekauft hatte. Die Jacke war nicht sehr teuer gewesen, das Leder war eher steif, an manchen Stellen auch weicher, aber relativ dünn. Trotzdem hatte ich lange Hemmungen, die Jacke anzugehen, weil ich wusste, dass bei Leder jeder Stich sitzen muss.



So sah die ursprüngliche Jacke aus: Gr. 40/42: hoher Bund, angeschnittene Ärmel, Knopfleiste, Pattentaschen, Schalkragen und jede Menge Teilungsnähte. Zunächst habe ich die Jacke an den Hauptnähten aufgetrennt, um eine Vorstellung von den verfügbaren Teilen zu bekommen. Ich hätte gerne eine Bikerjacke mit seitlichem Reißverschluss gehabt, aber so viel Material war nicht da. Also machte ich mich auf die Suche nach einem Schnittmuster für eine kurze taillierte Lederjacke mit Reißverschluss, aber nicht zu komplizierter Schnittführung. Es gibt einige schöne Schnitte bei Burda und Knipmode, allerdings haben die meisten Lederjacken viele Details und so ganz unerfahren im Leder nähen wollte ich keine Reißverschlusstaschen mit aufwändigen Absteppungen o.ä. nähen. So bin ich bei der Militaryjacke 121 aus der Burda 06/2016 gelandet. Viel gegrübelt habe ich über dem Zuschnitt, weil ich so wenig zusätzliche Nähte wie möglich wollte und wenn schon nicht zu vermeiden, sollten sie an einigermaßen sinnvollen Stellen auftauchen. Kopfzerbrechen haben mir vor allem auch die vorhandenen Taschen bereitet. Gerne hätte ich sie irgendwie einbezogen, aber sie waren zu breit für die seitlichen Vorderteile.
An dieser Stelle hätte ich eigentlich ein Probeteil machen sollen. Ich habe mich recht leichtsinnig eigentlich damit begnügt, die Futterteile zusammenzunähen und anzuprobieren. Ich war  begeistert vom Sitz der Schultern und Ärmel. Es hat sich alles richtig angefühlt und sah auch schon richtig gut  aus.
Und so habe ich mich drangemacht, meine Schnittteile auf den Lederstücken hin- und herzuschieben.
Die Fotos von der Aufteilung sind stark aufgehellt, damit die Teilungsnähte erkennbar sind. Bei manchen Teilen waren sie einfach einzubeziehen, andere Teile musste ich sowieso stückeln. Dabei hat es sich wieder als sehr sinnvoll erwiesen, dass ich die Schnittteile auf Folie gezeichnet hatte, weil ich genau sehen konnte, wo die Nähte unterm Schnittteil verliefen. Leider kann man nicht lesen, welches Teil, wo liegt. Die Rückenteile habe ich jedenfalls aus dem ursprünglichen Vorderteil zugeschnitten, das  mittlere musste ich ansetzten wegen der Knopflöcher. Zum endgültigen Zuschneiden habe ich die Teile dann schon auf die linke Seite gelegt und mit 1cm Nahtzugabe zugeschnitten.

Nicht zu sehen ist der Bund, aus dem ich die Manschetten zugeschnitten habe, der Schalkragen, aus dem der Stehkragen wurde und der Besatz, den ich als Besatz verwenden konnte, wobei ich auch da wegen der Knopflöcher stückeln musste.


 Oben sind nun die zugeschnittenen Teile, unten die wenigen Reststücke. Da das Leder recht stabil ist und kein bisschen elastisch, war es sehr einfach, präzise zuzuschneiden. Die Teile habe ich anschließend gebügelt, was bei meinem Leder sehr gut funktioniert hat, und mit Kreide beschriftet. Als Einlage habe ich, so weit ich mich erinnere, Vlieseline H200 verwendet, die sich problemlos aufbügeln ließ.
Bevor ich dann angefangen habe wirklich zu nähen, habe ich mir noch verschiedene Tipps zur Lederverarbeitung  gesucht. Wichtig fand ich, mit großer Stichlänge zu nähen. Ich habe alle Nähte mit 3,6 mm genäht und eine normale 80er Nadel verwendet. Mein Spezialfüßchen habe ich nicht gebraucht, weil sich das Leder auf der Rückseite auch so problemlos nähen ließ. Zum Absteppen habe ich einen Eckenfuß aus dem Zubehör meiner Maschine verwendet. Mit dem Transportieren hatte ich eigentlich keine Probleme, sonst hätte ich Washi-Tape an die Kanten geklebt.
Fixiert habe ich mit Klammern und jeder Menge Stylefix und dann wirklich langsam und sorgfältig genäht.
 Bei diesem Zwischenstandsbild lässt sich die Schnittführung besser erkennen als auf den Fotos von der fertigen Jacke. Was wie Brustabnäher aussieht, sind einfach Nähte der alten Jacke, die unteren Teilungsnähte waren auch schon da.


 Hinten musste ich an den mittleren Teilen ansetzen, was sehr gut geklappt hat. Die Nähte passen genau auf die Nähte der seitlichen Rückenteile, welche von der alten Jacke stammen.

Ganz gereicht hat es auch nicht bei  einem Vorderteil, wo an einer Seite oben eine kleine Ecke einsetzen musste.
Beim weiteren Zusammensetzen gab es keine Schwierigkeiten, nur beim dem Ansetzen der Manschetten habe ich wieder lange rumgegrübelt. Ich hatte es mir extra so ausgedacht, dass ich den Reißverschluss nur zwischenfassen musste und dann die Manschette einfach annähen konnte. Das war ein Denkfehler, weil der innere  Teil der Manschette am Futter festgenäht werden muss und deshalb der Reißverschluss nicht vorher schon an beiden Teilen festgenäht werden kann. Leider kann ich nicht mehr genau sagen, wie ich das Problem gelöst habe. Letzten Endes habe ich den Reißverschluss zwischen die Manschettenteile geklebt und abgesteppt. Das hat nicht super geklappt, weil der Reißverschluss innen nicht komplett mitgefasst wurde. Auch außen ist es nicht perfekt geworden, aber bei schwarz sieht man das kaum.
 Den Saum habe ich mit Stylefix, so angeklebt, dass ich das Futter gut festnähen konnte. Nächstes Mal würde ich die Bruchkante mit einem Band verstärken, da die untere Kante bei mir ein bisschen wellig geworden ist.
Ganz zum Schluss habe ich die Armausschnitte hinten noch ein bisschen weiter ausgeschnitten, weil ich fand, das die Jacke ein bisschen zu breit war. Es sieht jetzt besser aus, aber wenn ich die Arme nach vorne strecke, geht es gerade noch so.
Hier noch ein paar Bilder zur Innenverarbeitung. Eine kleine Tasche gibt es unten, da habe ich mich ein bisschen in der Höhe vertan - aber wenigstens passt ein Taschentuch rein.

 



Mein Fazit: Ich habe keine Angst mehr vor der Verarbeitung von Leder, aber noch Respekt, denke aber, wenn man einige Dinge beachtet und vor allem sorgfältig und langsam arbeitet, erzielt man sehr gute Ergebnisse. Was ich immer noch nicht wagen würde, ist  teures neues Leder zu vernähen, aber ich habe hier zwei günstig erstandene Ledermäntel liegen, aus denen ich mir Jacken nähen will.
Wer diesen Megapost gelesen hat und noch Fragen stellen möchte, kann dies gerne tun.
Weil heute Donnerstag ist, verlinke ich auch mal zu RUMS, wo es auch immer wieder Spannendes zu entdecken gibt.

Mittwoch, 11. Oktober 2017

MMM Lederjacke und Axel-Skirt


Den Sommer über habe ich mich eher bei Instagram rumgetrieben, aber im Blog kann man einfach ausführlicher auf die gezeigten Sachen eingehen. Deshalb möchte ich  doch gerne wieder mehr hier schreiben. Der heutige MeMadeMittwoch bietet nun wieder die Gelegenheit Herbstkleider zu präsentieren. Erst seit einer Woche wieder aus dem heißen Portugal zurück, tue ich mich noch schwer, die wärmeren Kleider vom letzten Jahr rauszuholen. Die Jacke und den Rock, die ich heute zeige, habe ich allerdings auch im Urlaub getragen, nur anders kombiniert. Zur Urlaubsgarderobe kommt dann noch ein extra Post.


Sehr stolz bin ich auf die Lederjacke, die ich aus einer alten Lederjacke meiner Tante genäht habe. Als Schnitt habe ich die Militaryjacke 121 aus der Burda 06/2016 ausgesucht und hatte sehr viel Glück, weil sie auf Anhieb gepasst hat. Das Abenteuer Lederjacke werde ich morgen ausführlicher beschreiben, dann kommt auch ein Foto der Originaljacke.


Ein treuer Begleiter im Urlaub war der Axel-Skirt von Megan-Nielsen-Patterns, der mich wirklich begeistert hat. Entdeckt hatte ich ihn bei Frau Bunte Kleider. Nie hätte ich gedacht, dass mir ein Rock mit hohem Bund steht, aber der Rock macht einfach eine tolle Figur sogar bei so wenigen Kurven wie bei mir. Leider haben wir vergessen, ein Foto ohne Jacke zu machen. Untendrunter trage ich das Shirt von hier.
Hier noch die Rückansicht der Jacke: Als einzige Änderung habe ich die Armausschnitte hinten ein bisschen weiter ausgeschnitten.

 Ich gehe jetzt zum MeMadeMittwoch, der wieder eine ganze Menge an Inspirationen bietet und heute von Claudia vom Blog Bunte Kleider in einem sehr coolen Herbstmantel angeführt wird.

Montag, 14. August 2017

Jeansrock mit Aufnähern

 Ich lebe noch und habe jetzt, nachdem die ganzen Kinderferienprogramme vorbei sind, wieder Zeit und Lust zu bloggen.
Wie meistens bei mir ist das Grundkleidungsstück bald fertig, aber ich brauche sehr lange, bis die ganzen zusätzlichen Arbeiten erledigt sind.
Die Idee hatte ich schon länger im Kopf, auch habe ich ziemlich viele Aufnäher im Vorrat und sogar der Stoff war da.( Eigentlich sollte er schwarz sein, war aber bei näherem Ansehen dunkelbraun, womit ich mich aber arrangieren kann.) Überraschenderweise habe ich erstmal keinen Schnitt gefunden. Ich wollte den Rock weiter als einen einfachen A-Linien-Rock haben, aber nicht zu weit ausgestellt. Leider finde ich gerade das Schnittmuster nicht, ich weiß nur, dass ich den Rock eines Kleides aus einer Burda genommen habe. Wenn ich's wieder finde, teile ich es euch mit.
Die schrägen Eingriffstaschen sind von einer Ottobrehose übernommen. Das Bündchen ist gerade und schmal, ein breiterer Bund in der Taille sieht bei mir nicht gut aus. In der hinteren Mitte habe ich einen sichtbaren Reißverschluss eingenäht und noch einen Druckknopf auch sichtbar angenäht.
Die Aufnäher finde ich so gerade gut, könnte mir aber auch vorstellen, noch ein paar mehr draufzunähen. Mit der Länge bin ich auch sehr zufrieden. Es ist ein schönes Gefühl bei warmem Wetter, wenn einem der Rock so um die Beine weht.




















Das Shirt habe ich hier schon gezeigt. Ich freue mich immer noch darüber, dass Frau Siebensachen mir den Stoff damals geschenkt hat.
Jetzt wünsche ich euch noch schöne produktive und erholsame Sommertage!

Edit:  Das Schnittmuster für den Rock ist vom Kleid 124 aus der Burda 05/2013

Dienstag, 7. März 2017

Ringel & Blumen


Um etwas Struktur in meine Nähvorhaben zu bringen, habe ich in letzter Zeit hauptsächlich UFOs fertiggestellt, die seit dem letzten Winter in einer Kiste lagen. Mein Fehler war, dass ich noch Ende März Shirts und Kleider zugeschnitten hatte und dann im Frühling keine Lust mehr auf dunkle Farben hatte. Nun habe ich mich im Januar hingesetzt, um endlich mal diese Kiste abzuarbeiten. Ich hoffe, dass ich es vor dem Frühling noch schaffe, die Ergebnisse zu zeigen.
Hier also mal wieder ein Mustermix-Shirt. Ausgangspunkt war der Ringeljersey aus einem meiner oft verwendeten Restepakete (MD Gera über ebay), von dem es leider nur ein kleines Stück gab. Einfach nur mit schwarz kombinieren wäre auch gegangen, aber als ich den Blumenstoff neben dem Ringeljersey sah, fand ich den Mustermix doch interessanter.
Bei mir gibt es immer wieder Universalstoffe, die sich vielfältig kombinieren lassen wie dieser Blumenjersey, den ich auch hier und hier  schon verwendet habe.


 Ursprünglich sah er so aus:


Mein Trick ist ja, Stoffe aus dem Braun-Beige-Spektrum, deren Muster mir gefällt, aber die mir farblich nicht richtig stehen, blau zu färben. Dabei entstehen Grün-Petrol-Töne, die in meine Garderobe viel besser passen. Durch das Überfärben geht zwar Kontrast verloren, dafür harmonieren die Farben anschließend sehr gut. Das Ergebnis ist trotzdem jedes Mal eine Überraschung. 
Ich färbe ziemlich oft in der Waschmaschine und meistens mit sehr guten Ergebnissen. Am wichtigsten dabei finde ich es, den Stoff tropfnass in die Waschmaschine zu geben.
Vielleicht probiert ihr es auch mal - es ist eine gute Möglichkeit nicht so ganz geliebte Stoffe oder Kleidungsstücke zu retten.

Fotos: die ältere Tochter
Shirt: Ottobre 5/2013 Autumn Mood
Rock: Burda 2/2014 (hier gezeigt)

Beitrag verlinkt mit Creadienstag

Montag, 23. November 2015

Kurz entschlossen: WKSA 2015

Am Samstagabend  war ich in einem Musik- und Tanztheaterstück und wie es bei nähenden Menschen so ist, sind Inspirationen überall zu finden. In einer Szene trug die Tänzerin ein grünes Kleid, was in mir sofort den Wunsch weckte, auch so ein ähnliches grünes Kleid zu haben. 
Damit die Idee auch umgesetzt wird, bietet sich natürlich ein Sew Along an und so habe ich mich entschlossen, doch noch einzusteigen beim diesjährigen Weihnachtskleid Sew Along. 


Mein erster Plan entstand also im Theater. Auf dem Heimweg durch den Schnee ging ich in Gedanken meine Stoffvorräte durch und kam auf eine ganz andere Idee: ich nähe ein kurzärmeliges Samtkleid und darüber einen Strickmantel. Das kann ich schick stylen für den Weihnachtsabend, kann aber beides auch zu nicht festlichen Gelegenheiten tragen.


Nachdem ich gestern den halben Tag mit Schnittsuche für das Kleid zugebracht habe, bin ich bei dem Kleid 109 aus der Burda 09/2015 gelandet, das ich aber mit kurzen Ärmeln nähen werde.

Quelle: Burda style
Burda sep '1507
Quelle: Burda style

Für den Mantel werde ich den Schnitt "Chloe" aus La Maison Victor vom Herbst 2014 verwenden.
Größere Schwierigkeiten erwarte ich nicht, aber man weiß ja nie...

Der Sew Along ist schon in die zweite Runde gegangen und die Teilnehmerinnen präsentieren hier ihre bisherigen Überlegungen und Ergebnisse.

Mittwoch, 7. Oktober 2015

MMM Westwood-inspiriertes Shirt und Jeansrock

Das Shirt habe ich schon letztes Jahr genäht,  aber noch nicht gezeigt, den Rock (Burda 02/2014) habe ich hier schon genauer beschrieben. Inzwischen ist er um einiges kürzer, was mir viel besser gefällt. Passend dazu Spitzenstrumpfhosen und flache Schnürschuhe. Die Spitzenstrumpfhosen hatte ich heute gar nicht geplant, es waren aber die einzigen, die mir heute morgen im dunklen Schlafzimmer in die Hände fielen (mein Mann hat heute Home-Office-Tag und hat noch geschlafen, deshalb wollte ich kein Licht machen). Da sie super zum Outfit passen und sogar alltagstauglich sind, habe ich sie anbehalten.


Eigentlich soll es aber heute um das Shirt gehen. Wieder einmal habe ich ein Shirt aus einem Ebay- Restepaket genäht. Die Stücke sind selten groß genug, deshalb habe ich auch hier wieder mit schwarzem Viskosejersey ergänzt. Außer an den Ärmeln vorne musste ich an Vorder- und Rückenteil jeweils eine schwarze Passe ansetzen.


Bei Inspirationen geht es ja meistens nicht um konkrete Vorlagen, sondern um Assoziationen. Bei dem Häusermotiv und den Farben ist mir Vivienne Westwood eingefallen. In dem Zusammenhang passen natürlich Reißverschlüsse gut und auch das Leopardenband. Von einem gekürzten Reißverschluss hatte ich ein Stück übrig und habe damit verschiedene Details angebracht.


Leider lässt sich das Rot sehr schlecht fotografieren, am ehesten ist es auf dem zweiten Bild oben getroffen.
Den MMM führt heute Katharina in einem tollen Ringelkleid an und auch sonst gibt es wieder viele unterschiedliche Frauen in selbstgenähter Kleidung zu sehen.