Gestern in der VHS Weinheim vor dem Anfängernähkurs. Leider kann man die Details des Shirts hier nicht erkennen, deshalb habe ich die Fotos von vor zwei Jahren rausgesucht, die ich seltsamerweise noch nicht gezeigt habe. Das Outfit ist fast gleich, nur dass die Hose auf dem älteren Bild selbstgenäht ist. Da sie inzwischen ein Loch hat, kann ich sie leider nicht mehr anziehen.
Das Shirt ist aus der Ottobre 2/2013, an den Seiten ein bisschen begradigt. Ich habe es bedruckt und bestickt. Das Zitat stammt aus einem meiner Lieblingsfilme, Orphée, einem sehr besonderen französischen Schwarzweißfilm von 1949.
Die Stoffstücke sind aufgebügelt und noch mit rotem Stickgarn aufgenäht, Vogel und Schrift auf T-Shirt-Folie gedruckt, ganz knapp ausgeschnitten und aufgebügelt. Immer noch eines meiner Lieblingsshirts.
Damit nehme ich nach langer Zeit am Creadienstag teil und bin sehr gespannt, was es dort noch zu sehen gibt.
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Dienstag, 8. Mai 2018
Dienstag, 18. April 2017
Abschiedsgeschenke
Anfang März hat sich die jüngere Tochter für eine Stelle beim Europäischen Freiwilligendienst beworben, drei Tage später hatte sie die Zusage und ist nun seit dem 01. April für elf Monate in Wolverhampton. Die drei Wochen zwischen Zusage und Abreise vergingen sehr schnell und ich muss mich jetzt erstmal dran gewöhnen, dass es hier sehr still geworden ist. Die große Tochter kommt zwar oft am Wochenende, aber auch bei ihr hat das Semester wieder angefangen. Wahrscheinlich geht es allen Eltern in der Situation so - man freut sich sehr für die Kinder, die neue tolle Erfahrungen machen, aber man vermisst sie auch sehr.
Als Abschiedsgeschenk gab es eine Laptoptasche und ein Reisekissen.
Die Laptoptasche ist wie ein Briefumschlag genäht (Idee gesehen bei der Hobbyschneiderin 24), gefüttert mt einem schwarzen Steppstoff und auf Wunsch der Tochter mit blauem Samtband geschlossen.
Für ein Reisekissen bot sich dieser Bettwäschestoff an. Die Garnitur hatte ich vor einiger Zeit extra zum Vernähen gekauft, weil mir der Stoff so gut gefiel. Gefüllt ist das Kissen mit kleinen Styroporkügelchen.
Die Schrift für den Aufnäher habe ich auf T-Shirt-Folie gedruckt, knapp ausgeschnitten und aufgebügelt.
Jetzt hoffe ich , dass es meiner Tochter weiterhin so gut gefällt wie bisher - und im Juni werden wir sie besuchen.
Nach längerer Zeit möchte ich mich heute einmal wieder beim Creadienstag einreihen, wo es jede Woche viele , viele Anregungen für alle möglichen kreativen Projekte gibt.
Als Abschiedsgeschenk gab es eine Laptoptasche und ein Reisekissen.
Die Laptoptasche ist wie ein Briefumschlag genäht (Idee gesehen bei der Hobbyschneiderin 24), gefüttert mt einem schwarzen Steppstoff und auf Wunsch der Tochter mit blauem Samtband geschlossen.
Die Schrift für den Aufnäher habe ich auf T-Shirt-Folie gedruckt, knapp ausgeschnitten und aufgebügelt.
Jetzt hoffe ich , dass es meiner Tochter weiterhin so gut gefällt wie bisher - und im Juni werden wir sie besuchen.
Nach längerer Zeit möchte ich mich heute einmal wieder beim Creadienstag einreihen, wo es jede Woche viele , viele Anregungen für alle möglichen kreativen Projekte gibt.
Dienstag, 7. März 2017
Ringel & Blumen

Um etwas Struktur in meine Nähvorhaben zu bringen, habe ich in letzter Zeit hauptsächlich UFOs fertiggestellt, die seit dem letzten Winter in einer Kiste lagen. Mein Fehler war, dass ich noch Ende März Shirts und Kleider zugeschnitten hatte und dann im Frühling keine Lust mehr auf dunkle Farben hatte. Nun habe ich mich im Januar hingesetzt, um endlich mal diese Kiste abzuarbeiten. Ich hoffe, dass ich es vor dem Frühling noch schaffe, die Ergebnisse zu zeigen.
Hier also mal wieder ein Mustermix-Shirt. Ausgangspunkt war der Ringeljersey aus einem meiner oft verwendeten Restepakete (MD Gera über ebay), von dem es leider nur ein kleines Stück gab. Einfach nur mit schwarz kombinieren wäre auch gegangen, aber als ich den Blumenstoff neben dem Ringeljersey sah, fand ich den Mustermix doch interessanter.
Bei mir gibt es immer wieder Universalstoffe, die sich vielfältig kombinieren lassen wie dieser Blumenjersey, den ich auch hier und hier schon verwendet habe.
Mein Trick ist ja, Stoffe aus dem Braun-Beige-Spektrum, deren Muster mir gefällt, aber die mir farblich nicht richtig stehen, blau zu färben. Dabei entstehen Grün-Petrol-Töne, die in meine Garderobe viel besser passen. Durch das Überfärben geht zwar Kontrast verloren, dafür harmonieren die Farben anschließend sehr gut. Das Ergebnis ist trotzdem jedes Mal eine Überraschung.
Ich färbe ziemlich oft in der Waschmaschine und meistens mit sehr guten Ergebnissen. Am wichtigsten dabei finde ich es, den Stoff tropfnass in die Waschmaschine zu geben.
Vielleicht probiert ihr es auch mal - es ist eine gute Möglichkeit nicht so ganz geliebte Stoffe oder Kleidungsstücke zu retten.
Fotos: die ältere Tochter
Shirt: Ottobre 5/2013 Autumn Mood
Rock: Burda 2/2014 (hier gezeigt)
Beitrag verlinkt mit Creadienstag
Dienstag, 2. August 2016
Experimente: Shibori und Batik
Im Garten batiken und färben ist für mich einfach Sommer!
Schon länger wollte ich die Shibori-Technik ausprobieren, Anleitungen dafür finden sich zur Zeit in jeder Kreativzeitschrift. Oft brauche ich aber einen Anlass, um ein Projekt tatsächlich in Angriff zu nehmen. Angeboten hat sich nun der Geburtstag der Nachbarin, die immer eine selbstgemachte Kleinigkeit von mir bekommt, so wie der schon länger zurückliegende Geburtstag der Nichte, für deren Geschenk mir bisher die richtige Idee fehlte. (Wir handhaben das immer so - lieber ein verspätetes Geschenk als ein Notgeschenk.)
Die Vorgehensweise ist erstaunlich einfach und die Effekte sind umwerfend. Gearbeitet habe ich mit quadratischen Holzbrettchen, runden Scheiben und normaler Abbindetechnik. Gefärbt wurde dann in der Schüssel mit Simplicol Textilfarbe "marineblau".
Das große Tuch aus Batist ist für die Nichte, die Tasche, ursprünglich eine normale weiße Nesseltasche, für die Nachbarin, die sich sehr gefreut hat.
Die große Tochter, die im Moment Semesterferien hat, hat sich anstecken lassen und für sich ein Tuch in klassischer Tie-dye-Technik gemacht. Auch bei ihr sind die Blauschattieruneng wunderschön rausgekommen, obwohl sie nach mir gefärbt hat und das Farbbad nicht mehr warm war.
Noch viel mehr Anregungen für sommerliche Handarbeiten finden sich beim Creadienstag und bei HoT.
Schon länger wollte ich die Shibori-Technik ausprobieren, Anleitungen dafür finden sich zur Zeit in jeder Kreativzeitschrift. Oft brauche ich aber einen Anlass, um ein Projekt tatsächlich in Angriff zu nehmen. Angeboten hat sich nun der Geburtstag der Nachbarin, die immer eine selbstgemachte Kleinigkeit von mir bekommt, so wie der schon länger zurückliegende Geburtstag der Nichte, für deren Geschenk mir bisher die richtige Idee fehlte. (Wir handhaben das immer so - lieber ein verspätetes Geschenk als ein Notgeschenk.)
Die Vorgehensweise ist erstaunlich einfach und die Effekte sind umwerfend. Gearbeitet habe ich mit quadratischen Holzbrettchen, runden Scheiben und normaler Abbindetechnik. Gefärbt wurde dann in der Schüssel mit Simplicol Textilfarbe "marineblau".
Das große Tuch aus Batist ist für die Nichte, die Tasche, ursprünglich eine normale weiße Nesseltasche, für die Nachbarin, die sich sehr gefreut hat.
Die große Tochter, die im Moment Semesterferien hat, hat sich anstecken lassen und für sich ein Tuch in klassischer Tie-dye-Technik gemacht. Auch bei ihr sind die Blauschattieruneng wunderschön rausgekommen, obwohl sie nach mir gefärbt hat und das Farbbad nicht mehr warm war.
Noch viel mehr Anregungen für sommerliche Handarbeiten finden sich beim Creadienstag und bei HoT.
Dienstag, 8. März 2016
Nachthemden und Bildbearbeitungsexperimente
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| Monday basic Ottobre 05/2013 |
Im Moment nähe ich sehr wenig, da ich immer noch mit meiner Auf- und Ausräumaktion beschäftigt bin und jetzt in der Übergangszeit auch nicht richtig weiß, ob es sich noch lohnt, Wintersachen zu nähen. Um mir Gedanken über die Frühlingsgarderobe zu machen, fehlt mir gerade die Ruhe (außerdem ist es bei uns noch recht kalt).
Trotzdem: zwei Nachthemden aus Resten bzw. aus Stoffen, die ich so nicht tragen würde, sind fertig geworden. Die Schnitte sind aus der Ottobre 05/2013 (Autumn Mood und Monday Basic) und sitzen sehr gut. Als Nachthemden oder für Shirts finde ich sie toll, aber für normale Jerseykleider wären sie mir etwas zu locker geschnitten. Wahrscheinlich sehen lockere Kleider doch aus Webstoff besser aus.
Am besten gefällt mir das Punkte-Nachthemd, das würde sogar als Kleid durchgehen, aber die Farben stehen mir nicht optimal. Die Ärmel sind aus Resten von diesem Kleid und diesem Shirt. Man sieht, bei mir werden die Reste verwertet wie bei den Quilterinnen im 19. Jahrhundert.
Den Halsausschnitt habe ich mit einer dehnbaren Baumwollspitze versäubert.
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| Autumn mood Ottobre 05/2013 |
Oben musste ich stückeln, deshalb noch eine breite Covernaht, wie ich sie auch für die Säume verwendet habe. Der Halsausschnitt ist mit Falzgummi eingefasst.
Creadienstag
DienstagsDinge
Handmade on Tuesday
Dienstag, 21. Juli 2015
Rucksäcke aus alten Jeans
Gestern habe ich ja die Kuschelkatze mit Kleidern gezeigt, die wir im Herbst in einem Familienkurs nähen wollen, heute stelle ich die Rucksäcke aus alten Jeans vor, die wir auch bei einem Kurs im Kulturfenster machen werden. Bemalt sind die Rucksäcke mit Textilfarbe und Stoffmalstiften, der Schmetterling ist schabloniert.
Der Schnitt ist sehr einfach - es soll ja für Kinder machbar sein. Es handelt sich um eine rechteckige Tasche, bei der die unteren Ecken abgenäht sind, um einen Boden zu erhalten und eine gefütterte Klappe. Am oberen Rand wird ein Tunnel für den Kordeldurchzug angenäht, dabei wird die Klappe zwischengefasst.
Mit den Rucksäcken nehme ich heute am Creadienstag teil, wo es immer sehr interessante Anregungen gibt.
Dienstag, 5. Mai 2015
Shirt Stories 4: Geburtstagsshirt


Um die große schwarze Fläche im Vorderteil aufzulockern, habe ich silberne Pailletten aufgenäht, die mir besonders gut gefallen, weil sie quadratisch sind.
Am Rückenteil unten ist noch eine kleine Verzierung, um auch hinten einen roten Akzent zu setzen. Ich hoffe, das Shirt passt und meine Schwester freut sich darüber.
Nach langer Zeit bin ich damit auch mal wieder beim Creadienstag.
Dienstag, 3. März 2015
Mäppchen aus gefärbten Jeans
Die letzten Tage habe ich Beispiele genäht für einen Eltern-Kind-Kurs, der im Juli (18.- 19.07. ) im Kulturfenster Heidelberg stattfinden soll.Schon länger war die Idee aufgekommen, mal was aus Jeansstoffen zu machen, die erst gefärbt und dann mit Applikationen und Stoffmalfarben weiter gestaltet werden. Dafür eignet sich natürlich jede Art von Täschchen. Ich habe mich für die Schlampermäppchen entschieden, da sie auf alle Fälle brauchbar sind und auch leicht zu nähen, aber sehr professionell aussehen.
Meine Stoffe sind mit Seidenmalfarben bemalt. Für die Applikationen habe ich Proberestchen verwendet. Im Kurs werden die Jeans dann mit Batikfarbe gefärbt, was mir jetzt für Einzelbeispiele aber zu aufwändig gewesen wäre.
Zum Ausprobieren habe ich noch ein einfaches Mäppchen genäht, finde aber, dass der Reißverschluss beim Schlampermäppchen leichter sauber einzunähen ist, weil es da kein Geknubbel an Anfang und Ende gibt.
Als ideales Upcycling-Projekt passen die Mäppchen zum Upcycling-Dienstag, aber auch zum Creadienstag.
Edit: Der Schnitt für die Mäppchen ist hier zu finden.
Meine Stoffe sind mit Seidenmalfarben bemalt. Für die Applikationen habe ich Proberestchen verwendet. Im Kurs werden die Jeans dann mit Batikfarbe gefärbt, was mir jetzt für Einzelbeispiele aber zu aufwändig gewesen wäre.
Als ideales Upcycling-Projekt passen die Mäppchen zum Upcycling-Dienstag, aber auch zum Creadienstag.
Edit: Der Schnitt für die Mäppchen ist hier zu finden.
Dienstag, 5. August 2014
Creadienstag: Handtasche
Gerade fertig geworden: meine neue Handtasche zum Creadienstag. Vorbild war eine große Einkaufstasche (hab ich jetzt nicht fotografiert), die mir so gut gefiel, dass ich die gleiche nochmal in kleinerem Format genäht habe. Erst als sie fertig genäht war, fiel mir auf, dass ich vergessen hatte, eine Innentasche anzubringen, was bei diesem Format (30 x 26 cm) aber unbedingt nötig ist. Also habe ich eine extra Reißverschlusstasche genäht, das Band außen ein Stück weit aufgetrennt und die Innentasche dann mit dem Band zusammen angenäht.
So sieht es innen aus:
Stoffe: Bizzkids, schon ein paar Jahre alt
Nieten und Lederriemen: über ebay
Leoband: Folhoffer (eigentlich gelbgrundig, hier mit Seidenmalfarbe bemalt)
Reißverschlüsse: von einem anderen Projekt
dunkelrotes Leder: alte Lederjacke meiner Nichte
Liebe Anke, danke fürs wöchentliche Organisieren!
So sieht es innen aus:
Nieten und Lederriemen: über ebay
Leoband: Folhoffer (eigentlich gelbgrundig, hier mit Seidenmalfarbe bemalt)
Reißverschlüsse: von einem anderen Projekt
dunkelrotes Leder: alte Lederjacke meiner Nichte
Liebe Anke, danke fürs wöchentliche Organisieren!
Dienstag, 29. Juli 2014
Creadienstag: Täschchen
Meine Nachbarin ist eine der wenigen Personen, die selbstgemachte Geschenke immer zu schätzen weiß, deshalb bekommt sie von mir jedes Jahr eine Kleinigkeit. Heute war es dieses Täschchen. Gefüttert ist es mit rot-weißem Punktestoff. Das Leinen stammt noch aus dem Fundus meiner Mutter, Borten und Spitzen hatte ich auch hier.
Da heute Dienstag ist, geselle ich mich noch zu allen anderen Kreativen, die ihre Werke beim Creadienstag zeigen und schaue mal, was es dort noch zu sehen gibt.
Da heute Dienstag ist, geselle ich mich noch zu allen anderen Kreativen, die ihre Werke beim Creadienstag zeigen und schaue mal, was es dort noch zu sehen gibt.
Dienstag, 22. Juli 2014
Kursvorbereitung am Creadienstag
Im Herbst werde ich wieder einen T-Shirt-Workshop für Kinder leiten im Kulturfenster Heidelberg. Für die Ankündigung im Programmheft habe ich noch zwei neue T-Shirts bemalt und bedruckt. Die Technik hier ist so eine Art Batik für Faule, wobei der Stoff abgebunden und anschließend mit dem Pinsel bemalt wird.
Bei diesem Shirt sind die Buchstaben aus Freezerpaper aufgebügelt, die Farbe außenrum mit einer alten Zahnbürste aufgetragen. Die Schmetterlinge sind aus Organza.
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| Schablonentechnik und Glitzerfarbe |
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| Schablonentechnik, Sprühfarbe, Glitzersteine |
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| Farbroller, Stoffmalstift, Applikation |
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| Schablonentechnik, Stoffmalstift - Entwurf von meiner großen Tochter |
Damit geselle ich mich zu den vielen andere, die heute beim Creadienstag zeigen, womit sie sich beschäftigen.
Dienstag, 19. Februar 2013
Inspirationsblätter
Ich habe gerade einen ganzen Stapel von Zeitschriften zum Aussortieren hier liegen. Anleitungen und Bilder, die mich interessieren, reiße ich raus. Danach tut es mir aber meistens leid, den Rest einfach wegzuwerfen. Deshalb habe ich kürzlich mal rumgesurft, weil ich wissen wollte, was man aus dem oft schönen Papier noch machen könnte und bin dabei auf ganz schöne Ideen gestoßen. Natürlich speichere ich die dann ab, habe aber oft das Problem, sie in meinen Ordnern wiederzufinden und mache mir dann ein paar handschriftliche Notizen, die ich dann sonstwo hinlege oder so kryptisch verfasse, dass ich später auch nichts mehr mit anfangen kann. Außerdem habe ich einfach zu so vielen Themen Ideen, dass vieles auch wieder verloren geht.
Meine Idee ist nun, diese Stichworte einfach schön zu gestalten und aus den verschiedenen Karten dann ein Album zu machen. So vergesse ich schon mal meine Themen nicht und genauere Anleitungen kann ich mir dann immer noch im Netz holen. Gleichzeitig strukturiert es das Aussortieren für mich, weil ich in den alten Zeitschriften nochmal nach bestimmten Themen suche und dazu assoziativ Bilder sammle. Das können dann auch nur farbige Hintergründe sein
Die Karte oben entstand also zum Thema "Was machen aus Zeitschriftenausschnitten".
Meine nächste Karte hat zum Thema "Bunte Strickjacke mit Fair-Isle-Muster kombiniert mit Streifen, farbigen Bündchen etc.". Dafür habe ich dann nicht im Internet nach Ideen gesucht, sondern gezielt Zeitschriften und Kataloge durchforstet. Es ging mir weniger um konkrete Strickmuster (dafür habe ich Bücher) als um Eindrücke und Assoziationen.
Mir gefällt diese Vorgehensweise sehr und die Ideen für noch mehr Karten gehen mir bestimmt nicht aus.
Bevor ich genug Karten für ein Album zusammen habe, sammle ich meine Ideen in diesem Umschlag.
Für alles habe ich nur Altpapier verwendet, deshalb passt die Idee gut zu Ninas Upcycling-Dienstag und da ich heute an der "Fair-Isle"-Karte geklebt und gestrichelt habe, zeige ich sie auch bei Mizoals Crea-Dienstag. Wie immer natürlich zusammen mit vielen Kreativ-Werkelnden, auf deren Ideen ich immer gespannt bin.
Dienstag, 23. Oktober 2012
Creadienstag: Armreifen aus Resten
Das Innenleben besteht aus schwarzem Verpackungsband, mit dem die meisten Pakete verschnürt sind. Ich habe davon Streifen abgeschnitten, ungefähr 1,5 cm länger als mein Handumfang. Die Stoffstreifen werden doppelt so breit wie das Paketband zugeschnitten plus Nahtzugabe, für die glatten Reifen in der Länge des Paketbandes, für die gerafften etwa doppelt so lang. (Das muss man ausprobieren, da sich nicht jeder Stoff gleich gut raffen lässt. Der obere Armreif ist aus einem glatten Viskosestoff, der untere aus locker gewebter Baumwolle und die Raffung ist beim oberen viel schöner geworden.).
Die Streifen werden dann zu Schläuchen genäht (dabei die Schmalseiten einschlagen) und über die Bänder gezogen. Danach habe ich zuerst das Paketband zusammengenäht und dann die Schlauchenden mit einer unsichtbaren Naht verbunden.
Ich trage sehr oft Armreifen, aber meistens ziehe ich sie beim Kochen, Spülen, Werkeln aus. Die Stoffarmreifen stören mich allerdings überhaupt nicht, weil sie ganz weich und leicht sind.
Natürlich passt diese Resteverwertung wieder zu Ninas Upcycling-Dienstag, bei dem Nina immer tolle eigene Upcyling-Projekte vorstellt (ich staune jeden Dienstag wieder, welche Ideen sie hat) und auch Ideen von anderen sammelt.
Genauso reihe ich mich beim Creadienstag ein, den Mizoal immer organisiert, und bei dem man eine Vorstellung davon bekommt, was viele kreative Menschen heute so treiben.
Danke Mizoal und Nina!
Dienstag, 9. Oktober 2012
Ansteckblume aus Organza
Diese Blumen aus Organza habe ich mal irgendwo im Netz entdeckt (ich weiß leider nicht mehr wo) und ich finde sie sehr gut geeignet als schnelle Bastelei zwischendurch. Außer Organza müsste sich jeder synthetische Stoff eignen, das habe ich aber noch nicht ausprobiert. Gut vorstellen könnte ich mir z.B. synthetischen Futtertaft.
Die Herstellung ist ganz einfach: man schneidet mehrere Lagen von Blüten zu, entweder alle gleich groß oder so wie ich hier mehrere in gleicher Größe und eine kleinere in der Mitte. Den Rand der einzelnen Blüten hält man dann so nah an eine brennende Kerze, dass er sich wellt. Das ist ein bisschen Übungssache. Mir sind dabei auch schon Blüten angeschmort, was aber nicht so schlimm ist, weil die dunkleren Ränder auch ganz hübsch aussehen können. Wenn die Blüten so geformt sind, wie man es haben will, näht man sie einfach in der Mitte zusammen und verziert sie nach Wunsch. An meine Blüte hier habe ich hinten eine Anstecknadel genäht, aber als Verzierung auf einer Geschenkverpackung oder mit einem Draht als Stiel würde sie mir auch gefallen.
Was andere am Creadienstag herstellen oder planen kann man wie immer hier sehen.
Dienstag, 25. September 2012
Projekte ordnen am Creadienstag
Bei mir sind vor dem Urlaub ein paar Nähprojekte liegengeblieben, die ich eigentlich jetzt nicht mehr weiter machen möchte, weil es Sommersachen sind, auch gibt es noch andere UFOs, Sachen zum Umändern und natürlich auch neue Projekte.
Um das Ganze etwas besser in den Griff zu bekommen, habe ich mir jetzt dieses Buch zugelegt, in das ich eintrage, woran ich gerade arbeite bzw. was ich für (konkrete) Pläne habe. Die Seiten sehen dann z.B. so
aus:
Um etwas systematischer vorzugehen (ich nähe normalerweise ohne Anleitung oder schaue nur ab und zu nach) habe ich die Anleitung kopiert und kann die einzelnen Schritte abhaken. Das ist gut, wenn man öfter unterbrechen muss oder in diesem Fall die Fertigstellung wohl bis zum nächsten Frühling warten muss.
Auf der Seite habe ich konkrete Projekte notiert, bei denen z.B. das Material schon vorhanden ist.
Meine Idee ist einfach mir Pläne zum Abhaken zu erstellen, damit ich nicht immer neu überlegen muss und vielleicht (?) nicht immer so viel parallel mache.
Das Buch ist ein altes Notizbuch, aus dem ich Seiten herausgerissen habe, das Buchcover ist mit Zeitschriftenschnipseln gestaltet und passt deshalb gut zu Ninas Upcycling-Dienstag.
Was heute noch Kreatives gemacht wird, seht ihr entweder bei Nina oder bei Mizoal am Creadienstag.
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