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Donnerstag, 8. März 2018

Herausforderung Fleecepullover



Ende Februar sind wir zu einer recht ungewöhnlichen Reisezeit nach England aufgebrochen, um unsere jüngere Tochter abzuholen, die einen einjährigen Freiwilligendienst in Wolverhampton absolviert hatte. Wir haben die Gelegenheit wahrgenommen und waren acht Tage lang im eiskalten England unterwegs. Im Vorfeld kam ich auf die Idee, mir tatsächlich angesichts der vorhergesagten Temperaturen  ein Hoodie aus Fleece zu nähen. Eigentlich finde ich inzwischen Fleecepullover schrecklich, mein Fleece hat aber ein tolles Batikmuster und stammt noch aus einer Zeit, in der ich mir durchaus vorstellen konnte, den Stoff zu vernähen (mindestens zehn Jahre her). Meine Töchter waren skeptisch, ich auch, aber ich mag auch solche kreativen Herausforderungen: Ein Fleecepullover, der nicht wie ein typischer Fleecepullover aussieht. Zur Zeit gibt es ja sehr viele Sweatshirts, auch von namhaften Designern, die ich mir als Inspiration angesehen habe. Dabei kam ich dann auf die Idee mit der seitlichen Schnürung und dem Ripsband auf den Ärmeln. Die Suche nach dem Ripsband erwies sich wider Erwarten als schwierig, weil ich ganz genaue Farbvorstellungen hatte. Zum Glück habe ich dann bei Dawanda einen Rest Baumwollripsband in den richtigen Farben gefunden. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, auch wenn Fleece weiterhin nicht mein Lieblingstoff ist.

 Der Schnitt ist Betula von Fabelwald, leicht abgewandelt, die Kapuze habe ich von einem anderen Shirt übernommen. Der Rolli untendrunter ist aus Viskosejersey, Schnitt aus der Ottobre Family, Rollkragen etwas breiter als im Schnitt vorgesehen, was meiner Meinung nach unbedingt nötig ist. Der Pullover geht auch jetzt noch relativ schwer über den Kopf.

Ein anderes Kleidungsstück, dass ich sonst nie trage, ist eine Mütze. Ich war so froh, dass ich mir noch auf den letzten Drücker eine Bommelmütze aus dem Reststoff meines Strickkleides (Steph aus La Maison Victor, noch nicht gezeigt) genäht habe. Der Bommel ist auch selbstgemacht aus einem Plüschkreis. Die Mütze sitzt etwas locker, war aber trotzdem sehr nützlich.
Hier noch ein paar Handybilder unserer Reise. Wir hatten  nicht viel Sonne, aber auch kaum Regen und es war eisig. Toll fanden wir's trotzdem.

Liverpool Hafen
York

Yorkshire Cream Tea
Scarborough

Robin Hood's Bay



Whitby


Heute geht es auch mal wieder zu RUMS, wo es heute auch ein paar tolle Beiträge zum internationalen Frauentag gibt.

Donnerstag, 29. September 2016

Cut-out-Shirt und Wickelrock

 Der Urlaub in Süditalien liegt noch nicht lange zurück, deshalb wird es hier auch die nächsten Tage noch Sommerkleider zu sehen geben. Bei dem schönen Wetter bin auch noch gar nicht richtig im Herbst angekommen.
Leider konnte ich diese Kombination nur einmal anziehen, da weiße Röcke ja magisch Flecken anziehen und die Popeline auch sehr knittert. Ich finde den Rock trotzdem toll. Der Schnitt ist aus der Knipmode 10/2013.  Das Taillenband musste ich ziemlich verkleinern - entweder ich habe aus Versehen eine falsche Größe rausgezeichnet oder der Rock ist so weit, dass er tief auf der Hüfte sitzt. Ich wollte ihn knapp unterhalb der Taille.

Die Feienwohnung verfügte über den Luxus eines Bügeleisens samt Bügelbrett, deshalb ist der Rock hier noch einigermaßen gebügelt zu sehen. Genäht habe ich ihn aus Popeline und mit Batist gefüttert. Als Verschluss dienen zwei aufgesteppte Köperbänder, innen muss ich noch einen Knopf annähen. Für den Urlaub habe ich mich mit einer Sicherheitsnadel beholfen - der Rock war ein Last-Minute-Projekt.
 



Normalerweise trage ich keine Schwarz-Weiß-Kombinationen, aber diese hier gefällt mir sehr gut. Das Shirt ist das Cut-out-Shirt aus der Ottobre 2/2016, das man auf den Bildern im letzten Post leider nicht erkennen kann, denn es sieht auch zur schwarzen Hose sehr gut aus.
Cut-out-Shirts sind für mich die Entdeckung, weil sie raffiniert aussehen, aber nicht zu viel Haut zeigen.


Mit der Passform bin ich wie bei allen Ottobreshirts sehr zufrieden. Die Einfassung der Armausschnitte ist ein bisschen trickreich, funktioniert aber gut, wenn man sich an  die Anleitung hält.
Leider sind die Fotos bei starkem Sonnenlicht aufgenommen und leider war es sehr dunstig, sonst hätte man im Hintergrund Ischia, Procida und Neapel gesehen.

Heute verlinke ich meinen Beitrag noch bei RUMS, wo es jeden Donnerstag eine ganze Menge Inspirationen gibt.

Donnerstag, 24. September 2015

Urlaubsnachlese: Just another tee

Im Moment reizt es mich, Neues für meinen Kleiderschrank auszuprobieren. Dazu gehören für mich auch weniger körperbetonte Silhouetten, die mir jahrelang nicht gefallen haben. Inzwischen (jaja, die Sehgewohnheiten ändern sich) finde ich so eine lässige Form ganz gut. Die erste Probe für ein richtig weites T-Shirt war der Schnitt "Just another Tee" von Schneidernmeistern. (Danke an dieser Stelle an Frau Scheidernmeistern für den kostenlosen Schnitt). Ich habe es ohne Nahtzugabe genäht.  Das lässige Shirt trägt sich wunderbar, macht aber nicht gerade eine tolle Figur, vor allem nicht bei Wind. Es war schwierig ein Foto zu machen, auf dem sich das Shirt nicht wie ein Ballon um die Taille gebauscht hat.
Trotzdem finde ich das Shirt gelungen. Es ist aus dünnem Viskosejersey, den ich linksrum verarbeitet habe, weil mir die Originalfarben - ein Leopardendruck in den typischen Braun-Gelb-Tönen - gar nicht stehen.


Rechte Stoffseite








Das Stadtmotiv habe ich aus einem Jerseydruck ausgeschnitten und ebenfalls mit der Rückseite nach außen genommen, weil so die Farben besser zusammenpassen. Die Buchstaben sind mit Stofffarbe aufgestempelt.


Aufgenommen wurden die Fotos von meiner jüngeren Tochter in der Südbretagne am Golf von Morbihan.

 Heute ist Donnerstag, deshalb stelle ich meinen Beitrag bei RUMS ein.







Donnerstag, 25. September 2014

Maxirock Knip 04/2014 (Urlaubsgarderobe 2)

Zum Glück sind die Sommerferien in Baden-Württemberg so spät, deshalb konnten wir Ende August bis Mitte September noch richtig schöne Sommertage in Barcelona und an der Costa Brava erleben. Die doch eher verregneten Wochen vorher hatte ich genutzt, um einiges zu nähen, was ich jetzt noch zeigen will, bevor niemand mehr Sommerkleider sehen möchte. Meistens bieten sich im Urlaub auch schönere Orte um Fotos zu machen. Auch sind Modell und Fotografen (in diesem Fall meine jüngere Tochter) entspannter und haben mehr Zeit. Die Bilder sind im  Garten unseres Ferienhauses aufgenommen und wir hatten viel Spaß dabei.


Maxiröcke mochte ich früher gern, habe aber jetzt erst mal gefremdelt, weil mir inzwischen an mir keine Hippie-Sachen mehr gefallen. Dann hatte ich die Idee, mir einen einfachen Rock in einer neutralen Farbe zu nähen und schon sah das Ganze erwachsener aus. Sehr wohl gefühlt habe ich mich in der Kombination mit dem fast gleichfarbigen (gekauften) Shirt und dem roten Basthäkelgürtel. Komischerweise komme ich immer wieder auf die Farbzusammenstellung khaki-rot zurück, wie schon bei meinem Miz Mozelle Kleid, das ich hier gezeigt habe.
Der Rock ist aus einem sehr dünnen Batist-Crinkle (bei DaWanda gekauft) nach einem Schnitt aus der Knipmode vom April 2014. Durch den Gummizug trägt er schon ziemlich auf, sieht auch ohne Gürtel nicht gut aus, aber das Gefühl, so einen dünnen Stoff um die Beine flattern zu haben, ist wunderbar.
Heute werde ich mal bei RUMS vorbeischauen und meinen Beitrag auch dort verlinken.