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Samstag, 26. Dezember 2020

Weihnachtskleid ohne Tannenbaum

 


Hier ist nun mein Weihnachtskleid, das ich beim WKSA genäht habe. Dieses Jahr habe ich es mir sehr einfach gemacht - der einzige Aufwand war die Stickerei am Oberteil, aber auch die war verhältnismäßig schnell ausgeführt.


Das Kleid nach dem Schnitt Frau Fannie von Studio Schnittreif war schnell genäht und passte ohne Änderungen. Ich habe es ein bisschen abgewandelt und eine Kapuze drangenäht. Auch habe ich die Ärmel ganz gerade zugeschnitten und sie mit einem hohen Bündchen versehen.


Das Kleid hat alles, was ein gemütliches Weihnachtskleid braucht, sogar Taschen


 und eignet sich wunderbar für leichte sportliche Betätigung, wie es bei uns am 1. Weihnachtsfeiertag Tradition ist.


Ich hoffe, ihr seid rechtzeitig mit euren Weihnachtskleidern fertig geworden und hattet schöne Feiertage.

Vielen Dank an die Organisatorinnen, die auch in diesen verrückten Zeiten den WKSA ermöglicht haben.

Freitag, 11. Dezember 2020

Und schon das dritte Treffen beim WSKA 2020



 Diese Woche ist schon das dritte Treffen des WKSA 2020.

Bei mir ist seit letzter Woche nicht viel mehr passiert, als dass ich mich endlich für die Farben  der Stickgarne entschieden habe und auch schon mit der Stickerei angefangen habe. Ich bin relativ schnell vorangekommen und hoffe, dass am Ende auch alles gut aussieht. Nähen kann ich erst anschließend, aber das dürfte nicht sehr viel Zeit in Anspruch nehmen.

Zur Erinnerung: Die fertige Stickerei soll so aussehen wie bei dem Pullover, den ich leider zu heiß gewaschen habe, aber ich verwende andere Farben.



Allen, die noch Weihnachtskleider nähen, wünsche ich, dass alles so gelingt, wie ihr es euch vorstellt.

Samstag, 5. Dezember 2020

WKSA 2020 Zweites Treffen

 

Den Einstieg zum zweiten Termin des diesjährigen Weihnachtskleid Sew along habe ich gerade noch geschafft. Da ich beim ersten Termin nicht dabei war (noch unentschlossen) stelle ich heute mein Projekt und meine Fortschritte vor. 

 

Im Anbetracht der Umstände habe ich mich für ein gemütliches Kleid aus Strickstoff entschieden. Als Grundschnitt werde ich Frau Fannie von Studio Schnittreif verwenden, aber mit Kapuze und weiten Ärmeln mit hohen Bündchen. 

 

Den Zuschnitt habe ich  erledigt, genäht ist das Kleid bestimmt sehr schnell, da ich auch nicht mit Passformproblemen rechne.

Das Kleid soll noch mit einer Stickerei verziert werden, die ich schon einmal für einen Pullover verwendet habe und die mir so gut gefällt, dass ich sie nochmal verwenden will.


Morgen geht es schon weiter mit dem dritten Treffen des WKSA 2020. Vielen Dank an die Organisatorinnen.





Dienstag, 8. Mai 2018

Shirt Stories 5

 Gestern in der VHS Weinheim vor dem Anfängernähkurs. Leider kann man die Details des Shirts hier nicht erkennen, deshalb habe ich die Fotos von vor zwei Jahren rausgesucht, die ich seltsamerweise noch  nicht gezeigt habe. Das Outfit ist fast gleich, nur dass die Hose auf dem älteren Bild selbstgenäht ist. Da sie inzwischen ein Loch hat, kann ich sie leider nicht mehr  anziehen.

Das Shirt ist aus der Ottobre 2/2013, an den Seiten ein bisschen begradigt. Ich habe es bedruckt und bestickt. Das Zitat stammt aus einem meiner Lieblingsfilme, Orphée, einem sehr besonderen französischen Schwarzweißfilm von 1949.

 Die Stoffstücke sind aufgebügelt und noch mit rotem Stickgarn aufgenäht, Vogel und Schrift auf T-Shirt-Folie gedruckt, ganz knapp ausgeschnitten und aufgebügelt. Immer noch eines meiner Lieblingsshirts.
Damit nehme ich nach langer Zeit am Creadienstag teil und bin sehr gespannt, was es dort noch zu sehen gibt.

Montag, 10. November 2014

Urlaubsgarderobe letzter Teil und Zusammenfassung

 Bevor es richtig Winter wird, muss ich jetzt mal mit dem Zeigen meiner Urlaubsgarderobe zum Abschluss kommen. Für den Post habe ich nochmal einige "Live-Bilder" rausgesucht.
Den Anfang macht ein unspektakuläres Ringelshirt vor spektakulärem Hintergrund auf der Burg in Begur. Der Schnitt ist wie immer das Ottobre Basic-Shirt aus einer der ersten Ottobre Women. Den Ausschnitt habe ich vertieft und vor allem verbreitert, die Ärmel sind wie bei den meisten meiner Shirts dreiviertellang.



 Das perlenbestickte Shirt habe ich auch noch nie gezeigt. Dazu trage ich die Hose von da.
Auf dem Foto mit den Töchtern sieht man Hose und Shirt nochmal ein bisschen. Eigentlich zeige ich das (ungestellte) Foto aber auch, weil ich es lustig finde, wie wir so filmreif den Weg herunterkommen. Aufgenommen wurden die Bilder beim Papstpalast in Avignon.

 Das Shirt war eine Fleißarbeit. In einem Katalog habe ich ein ähnliches Shirt gesehen, und da ich "alles auch kann", nur oft für weniger Geld, nahm ich ein vorhandenes (gekauftes) T-Shirt, bestellte mir weiße Rocailles in matt und glänzend und machte mich an die Arbeit. Ich habe zuerst mit Heftfaden die Umrisse markiert und dann die Perlchen aufgenäht.


In dem Kleid oben habe ich mich nicht extra fotografieren lassen, weil ich fand, dass es mir nicht steht. Der Schnitt ist Onion 2013, den ich gerne mag, der Stoff ein schwarz-weiß-gemusterter Viskosejersey. Auf den Fotos oben sieht es gar nicht so schlecht aus, aber ich kam mir darin vor wie in Omas Kleiderschürze. Ich glaube, das Muster steht mir nicht und die Ärmel sind ein bisschen zu lang (das Kleid selber eigentlich auch, aber ich zeige meine Knie nicht so gern). Nächsten Sommer schaue ich es mir nochmal genauer an.
Bilder vom Picasso-Museum Barcelona, Ferienhaus in Bagur und Park Guell in Barcelona.

Hier gibt es noch das MizMozelle-Kleid  (gezeigt hier) in Aktion und noch trocken. Wenig später ging ein Wolkenbruch nieder und wir waren klatschnass. Das Foto wurde aufgenommen am Cap de Creus, dem östlichsten Punkt der iberischen Halbinsel, einem meiner absoluten Lieblingsorte.

Das Jerseykleid aus der Burda 11/2013 habe ich hier beschrieben, das Bild wurde im Dalí-Museum in Figueres gemacht.
Noch einmal Barcelona, diesmal das Kleid von hinten. Auch meine Tochter hat ein von ihr selbst genähtes Kleid an.
Das Spitzenshirt und den Maxirock habe ich hier und hier vorgestellt, die Kombination von beidem hatte ich aber nur für das Foto an.

Im Urlaubskoffer dabei war auch der Wickelrock, aber getragen habe ich ihn nur einmal, weil er mir zu weit war und ich erst die Knöpfe versetzen musste. Das habe ich in den letzten Urlaubstagen sogar auch getan, trotzdem kam er nicht mehr zum Zug, einfach weil ich so viele andere Sachen dabei hatte.
Zusamenfassend kann ich sagen, dass ich noch selten so viele neue selbstgenähte Sachen im Urlaub getragen habe. Ich fremdle oft mit neuen Kleidern und nehme eher alte bewährte Sachen (darunter auch einige Kaufkleider) mit, aber dieses Mal habe ich mich mit den meisten neuen Kleidern richtig wohlgefühlt.


Mittwoch, 8. Oktober 2014

MMM Shirt mit Alabama Chanin Motiv


Hier schon einmal gezeigt und näher beschrieben -  immer noch gerne getragen: mein Shirt mit einem Motiv aus dem Alabama Stitch Book. Leider ist es bisher bei dem einen Versuch geblieben, die wunderschönen Designs umzusetzen. Tolle Beispiele für flächendeckende Stickereien gibt es u. a. in den Blogs Machwerke und Machen statt kaufen zu sehen.
Auch wenn das Licht schlecht ist und das Wetter trüber als erwartet: beim MMM gibt es auch heute wieder viel zu sehen.

Mittwoch, 24. Oktober 2012

MMM Iberische Impressionen



Nun ist es endlich fertig, das Kleid,  zu dem mich unser Stadtbummel in Bilbao inspiriert hat. Genäht habe ich es nach dem Onion- Schnitt 2013, der mir im Gegensatz zu Onion 2012 (den ich zuerst verwenden wollte) perfekt passt. Den rotgepunkteten Stoff habe ich dann weggelassen und stattdessen Reste eines Desigual-Shirts verwendet. Das Shirt war eines der Kleidungsstücke, die unseren Autobrand (siehe meinen Post vom geretteten Rock) zum Teil überstanden haben. Die brauchbaren Teile hatte ich mir aufgehoben. Also, die Ähnlichkeit mit Kleidungsstücken eines spanischen Modelabels sind nicht zufällig.
Aus dem braunen Punktestoff hatte ich schon angefangen, eine Tunika zu nähen, die bei mir aber bei der ersten Anprobe schon so nach Schlafanzug aussah, dass ich sie erstmal beiseite gelegt habe. Da mir der Stoff gut gefiel, habe ich sie aufgetrennt und das Unterteil des Kleides draus zugeschnitten.
Der grüne Stoff oben ist ausnahmsweise neu, die Ärmel, Schleife und Schmetterlinge stammen von dem Shirt. Als Kleid musste ich die Teile natürlich verlängern, deshalb gibt es unten eine Quernaht, bei der die Punkte nicht mehr zusammenpassen. Ich habe mich entschieden, sie nur teilweise an den ärgsten Stellen zu überdecken, weil es nicht gut aussah, einfach ein Band darüber zu nähen. So kamen die Schmetterlinge aufs Kleid. Das grüne Samtband läuft noch ein Stück über das Rückenteil.

 



Auf der Rückseite waren die Abnäher das Problem. Links liefen die Punkte zu einem ganz andern Muster zusammen als rechts, deshalb ist der letzte Schmetterling dort gelandet.


Da es im spanischen Staat vier offizielle Landessprachen gibt, habe ich in jeder dieser Sprachen das Wort Schmetterling aufgestickt.

 Vielleicht gibt es hier noch mehr Sprachfreaks, deshalb nochmal im einzelnen: mariposa (spanisch), papallona (katalanisch), bolboreta (galizisch) und tximeleta (baskisch).

An die Ärmelabschlüsse und den Ausschnitt habe ich Wäschegummi genäht, eine Methode, die sehr einfach ist und die ich schon bei ganz vielen Shirts und Kleidern verwendet habe.


Das untere Rückenteil ist ein bisschen zu lang, das muss ich noch in der Zwischennaht korrigieren, sonst finde ich den Schnitt einfach klasse.

Den Onion 2012 möchte ich übrigens verkaufen, da ich wenig Lust habe, ihn anzupassen (er fällt um einiges größer aus als die anderen Schnitte, die ich kenne), falls jemand Interesse daran hat, bitte melden.

Viele tolle Kleider gibt es heute wieder beim MeMadeMittwoch zu sehen. Danke an Kirschenkind für die Einführung.

Mittwoch, 4. April 2012

MMM Shirtwoche #1


Das Shirt habe ich schon länger, allerdings hat mir immer irgendetwas daran nicht gefallen. Es war ein bisschen zu kurz und die (langen) Ärmel waren auch ein bisschen zu eng. Meine Tochter kam auf die Idee, das Shirt mit dem gestreiften Stoff zu verlängern. Dann habe ich noch die Ärmel gekürzt und am Halsbündchen eine Reihe Vorstiche genäht.

Das Motiv ist in Intarsientechnik ausgeführt nach dem Alabama Stitch Buch von Natalie Chanin. Schnitt ist das Ottobre Basic-Shirt.


Mehr MeMades gibt es wie immer bei Cat.

Da ich gerade dabei bin, Shirts, die schon länger auf das I-Tüpfelchen (oder auch nur auf den Saum...) gewartet haben, fertigzumachen, will ich an den folgenden Tagen jeden Tag ein Shirt zeigen. Mal sehen, ob es wirklich für eine ganze Woche reicht.