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Mittwoch, 3. April 2019

MMM im Hochzeitsgastoutfit


Letzte Woche waren wir zu einer Hochzeit in Wales eingeladen. Wenn ich das Foto sehe, kann ich gar nicht glauben, wie warm und sonnig es an diesem Tag im oft regnerischen Großbritannien war.

Weil ich  erst sehr spät wusste, was ich bei der Hochzeit anziehen wollte, habe ich mich für eine nähtechnisch sehr einfache Kombination aus Samtrock und Satinbluse entschieden. Das Oberteil ist aus der Ottobre 2/2016, der Rock stammt von einem Burdakleid (hier schon mal als Rock genäht). Sehr gefreut habe ich mich, dass ich sogar Pumps im passenden Blau gefunden habe.
Auch die Tasche aus kupferfarbenem Kunstleder ist selbstgenäht. Ich habe mich dabei an einer Tasche meiner Tochter und der Anleitung vom Blog Kreativ oder Primitiv orientiert. Bei Gelegenheit werde ich sie noch genauer fotografieren und beschreiben.
Als es kühler wurde, zog ich mir dann noch meine Lederjacke über und freute mich, auch jenseits des Alltags komplett selbstgenäht angezogen zu sein.

Die Location war unglaublich schön, sogar die Bungalows für die Übernachtung lagen direkt am See.
Kleine Geschichte am Rand: ich bin ja so gar nicht an hohe Absätze gewöhnt, konnte aber in diesen Pumps sehr gut laufen, bis die Hochzeitsgesellschaft auf den Rasen gebeten wurde, um Fotos zu machen. Hat schon jemand probiert, in Highheels über weiches Gras zu laufen? Es ist ein kleines Abenteuer und die Absätze sehen entsprechend aus...
 


Keine Alltagskleidung, aber trotzdem alles selbstgenäht - deshalb werde ich heute wieder mal am MMM teilnehmen.

Mittwoch, 6. Februar 2019

MMM in alten Sachen


Schon Februar.... Dieses Jahr habe ich noch überhaupt nichts Neues genäht, deshalb gibt es heute zwei ältere Kleidungsstücke zu sehen. Das Foto habe ich nach meinem Refashion-Kurs in der VHS gemacht, da trage ich natürlich sowieso immer upcycelte Kleider. Der Rock stammt ursprünglich aus den Sechziger Jahren, der Kaschmirpullover ist auch schon ein paar Jahre alt und mehrfach geflickt, was aber bei einem schwarzen Pullover sehr gut funktioniert, da die Stopfstellen nicht auffallen. Außerdem habe ich ihn umgearbeitet, indem ich den Rollkragen entfernt habe und ein neues Halsbündchen angenäht habe.

  Hier habe ich genauer beschrieben, wie ich vorgegangen bin.



 Mehr Fotos und eine genauere Beschreibung des Rocks gibt es hier.

Viel Spaß allen beim monatlichen MMM, danke an die Organisatorinnen!

Montag, 31. Dezember 2018

WSKA 2018 Finale

Wie jedes Jahr - spät eingestiegen, Zwischenstände nicht gebloggt, aber einigermaßen fertig. Nicht nur das - ich habe tatsächlich noch ein zweites Glitzershirt für den ersten Feiertag genäht (weiter unten zu sehen).
Das Paillettenshirt nach dem Schnitt Betula von Fabelwald wurde genau, wie ich es mir vorgestellt hatte. Beim Nähen mit der Overlock brachen mir allerdings mindestens fünf Nadeln ab, bis ich gnadenlos 90er Jeansnadeln verwendete. Zu meinem Erstaunen hinterließen diese nichtmal Löcher im Jersey.
Beim Lederrock wurde es schwieriger. Wie hier angesprochen, wollte ich aus dem unteren Teil des Rocks einen Wickelrock machen und dazu einfach den Rock übereinander knöpfen. Leider stellte ich zu spät fest, dass ich die passenden Druckknöpfe zum Einschlagen schon verbraucht hatte und musste deshalb mit Druckknöpfen um Annähen arbeiten. Ich wollte nicht, dass man davon außen etwas sieht, aber genau deswegen hat es nicht richtig funktioniert und der Rock rutschte. Da wir an Heiligabend unter uns in der Familie waren, habe ich den Rockbund einfach noch mit einer Haarspange fixiert.


Nach den Feiertagen besorge ich mir richtige Druckknöpfe, denn eigentlich gefällt mir der Rock so gut.
 Das zweite Sweatshirt ist aus dickem Glitzersweat mit Bündchen aus alten Jeans genäht. Das Schnittmuster  Caracol von Erbsünde gefällt mir genauso gut wie Betula. Ich werde beide noch öfter verwenden.
An beiden Tagen fühlte ich mich genau richtig angezogen, da bei uns eher lässige Kleidung angesagt ist, ich an Weihnachten aber trotzdem nicht die ganz normalen Sachen anziehen will.
Vielen Dank an die Organisatorinnen des diesjährigen WSKA und danke auch an die Teilnehmerinnen, weil es bei euch immer so viel zu sehen gibt. Eure Beiträge kann ich leider erst nächstes Jahr anschauen, heute fehlt mir die Zeit.
Allen wünsche ich einen guten Rutsch und ein wunderschönes Jahr 2019!

Freitag, 7. Dezember 2018

WSKA 2018 Einstieg zum zweiten Termin


Spontan habe ich beschlossen, doch am jährlichen Weihnachtskleider- Sewalong teilzunehmen.
 
Zum zweiten Treffen steige ich ein mit:

Hurra, ich habe alle Zutaten bereit und sogar schon angefangen

 Ich glaube, ich war noch nie vom ersten Termin an dabei und werde mir auch dieses Mal kein aufwändigen Projekt vornehmen. Mein Plan ist, einen Rock aus einem vorhandenen Lederrock zu nähen, dazu ein Sweatshirt aus vorhandenen Stoffen. Irgendwie ist mir dieses Jahr nach coolen Kleidern.

Den Rock hat mir meine Schwester vor bestimmt zehn Jahren gegeben, damit ich das Leder verwenden kann. Irgendwann habe ich ihr Ballerinas genäht und die Sohlen aus dem Rock rausgeschnitten. Hätte ich das damals nicht getan, hätte ich mir den Rock einfach kürzer machen können. So war jetzt Tüftelei angesagt. Meine Lösung war, den Rock oben so weit zu kürzen, dass er noch lang genug bleibt, aber oben sehr viel mehr Weite hat. Er wird dann fertig so aussehen:


Die zwei Rockbahnen mit den Löchern liegen dann übereinander und es entsteht ein Rock mit Wickeleffekt. Da ich keinen Reißverschluss einnähen möchte, werde ich die Teile übereinander knöpfen. Inzwischen hat mich die große Tochter auf eine Lösung für das Futter gebracht und es steht der Fertigstellung nichts mehr im Weg


Das Sweatshirt ist schon zugeschnitten nach dem Schnitt Betula von Fabelwald, Ärmel und Rückenteil aus dickerem schwarzem Jersey, das Vorderteil aus Wendepaillettenstoff (musste irgendwie sein).

Ich wünsche allen Weihnachtsnäherinnen weiterhin viel Spaß!

Mittwoch, 5. Dezember 2018

MMM im warmen Dezember


Der MMM kommt immer so plötzlich... Trotzdem habe ich es heute geschafft, dabei zu sein, weil die jüngere Tochter am Samstag im neuen Kino Fotos gemacht hat. Den Rock habe ich aus einem misslungenen Sommerkleid genäht. Was mich damals dazu gebracht hatte, ein Kleid mit weitem angekräuseltem Rock aus diesem relativ dicken Baumwollstoff zu nähen, weiß ich nicht mehr. Auf jeden Fall war der Rock zu schwer und hat das Oberteil nach unten gezogen. Dazu sah das Ganze auch noch sehr unvorteilhaft aus. Die Stoffmenge hat sich angeboten, etwas Neues auszuprobieren. Um die erforderliche Länge für den hochgeschnittenen Rock zu erhalten, musste ich den breiten Bund ansetzten und ein bisschen tüfteln. Schnittmuster hatte ich keines. Es handelt sich einfach um einen Schlauch mit Gummizug und Gürtelschlaufen.

 Bei uns ist es zur Zeit relativ warm, deshalb zeige ich auch  die Fotos von Rock und T-Shirt, die schon im Oktober entstanden sind (natürlich laufe ich zur Zeit auch nicht im T-Shirt rum, aber bei kälteren Temperaturen friere ich auch schon, wenn ich mir nur Fotos von T-Shirts anschaue). Das Shirt ist Odette von La Maison Victor, aus einem alten Polohemd meines Mannes genäht.

 














































Da mich mein Blogpost wieder sehr viel Zeit gekostet hat (warum machen meine Fotos nicht, was ich will?), kann ich mir die anderen MMM-Beiträge erst später anschauen, aber ich bin gespannt, was es alles zu sehen gibt.
Beim MeMadeMittwoch-Team gibt es neue Gesichter. Ich wünsche euch viel Spaß beim Moderieren und Betreuen!
*Falls Werbung, dann nicht beabsichtigt

Samstag, 13. Januar 2018

Axel Skirt, der Zweite


Meine tollste Schnittentdeckung letztes Jahr war der Axel Skirt von Megan Nielsen Patterns. Unkompliziert, bequem und in einfacher Version superschnell zu nähen. Im Sommer hatte ich mir die erste Version aus Jersey genäht (hier schon herbstlich kombiniert gezeigt) und war begeistert. Anfangs war ich skeptisch, da ich dachte, mir würden hochgeschnittene Röcke nicht stehen, aber der Rock macht einfach eine tolle Figur. Der festere Baumwolljersey, den ich beim Treffen der Nähbloggerinnen in Stuttgart erstanden hatte, hat sich als sehr formstabil erwiesen (ein Lob der Beratung im Stoffgeschäft) und so erwies er sich als idealer Urlaubsrock.
Die zweite Version ist aus einem eher festen Wollstrick genäht, deshalb auch der Reißverschluss. Außerdem ist der Rock mit Wirkfutter gedoppelt. Die Naht am Vorderteil ist offenkantig aufgenäht, ebenso wie der Saum. Beim Bund habe ich lange gegrübelt und habe mich dann entschlossen, nur den äußeren Bund offenkantig zu lassen.



 Zu der Rocklänge gefallen mir nur kürzere Jacken (mit meinem kurzen Mantel darüber sehe ich aus wie aus Downton Abbey), deshalb habe ich mir noch eine Plüschjacke genäht. Dazu wird es bald einen extra Blogpost geben.






















Eine dritte Version gibt es auch schon: genäht aus schwarzem Sweatshirtstoff mit hohem Stretchanteil. Der hat eine längere Autofahrt gut überstanden, ohne die Form zu verlieren, ich glaube, er ist sogar fahrradtauglich.

Mittwoch, 18. Oktober 2017

MMM Kyoto-Shirt und Wickelrock

 Den heutigen MMM, bei dem  Elke und  Elke in wunderbaren Jeanskleidern einen Gastauftritt haben, nutze ich nochmal um neu genähte Teile aus meinem Urlaubskoffer zu zeigen. Im August war ich sehr produktiv und bin auch länger geplante Projekte angegangen, wie hier das Kyoto-Tee von Papercut Patterns . Genäht habe ich die Größe XS, aber es ist trotzdem riesig geworden. So in den Bund gesteckt bei Rock oder Hose finde ich es inzwischen ganz gut.

 Den Rock habe ich letztes Jahr schon in weiß genäht, der Schnitt ist aus der Knipmode 10/2013. Statt mit einem Knopf wird diese Version mit einer Öse und einem Band geschlossen. Für den nächsten Wickelrock merke ich mir, dass ich das untenliegende Teil noch breiter zuschneide, vielleicht sogar als komplettes Vorderteil, damit der Rock wirklich wind- und fahrradtauglich wird.

Aufgenommen sind die Bilder in Silves, an der Algarve, die komplette Aufnahme von der  mittleren Ansicht sieht eigentlich so aus:


Mittwoch, 11. Oktober 2017

MMM Lederjacke und Axel-Skirt


Den Sommer über habe ich mich eher bei Instagram rumgetrieben, aber im Blog kann man einfach ausführlicher auf die gezeigten Sachen eingehen. Deshalb möchte ich  doch gerne wieder mehr hier schreiben. Der heutige MeMadeMittwoch bietet nun wieder die Gelegenheit Herbstkleider zu präsentieren. Erst seit einer Woche wieder aus dem heißen Portugal zurück, tue ich mich noch schwer, die wärmeren Kleider vom letzten Jahr rauszuholen. Die Jacke und den Rock, die ich heute zeige, habe ich allerdings auch im Urlaub getragen, nur anders kombiniert. Zur Urlaubsgarderobe kommt dann noch ein extra Post.


Sehr stolz bin ich auf die Lederjacke, die ich aus einer alten Lederjacke meiner Tante genäht habe. Als Schnitt habe ich die Militaryjacke 121 aus der Burda 06/2016 ausgesucht und hatte sehr viel Glück, weil sie auf Anhieb gepasst hat. Das Abenteuer Lederjacke werde ich morgen ausführlicher beschreiben, dann kommt auch ein Foto der Originaljacke.


Ein treuer Begleiter im Urlaub war der Axel-Skirt von Megan-Nielsen-Patterns, der mich wirklich begeistert hat. Entdeckt hatte ich ihn bei Frau Bunte Kleider. Nie hätte ich gedacht, dass mir ein Rock mit hohem Bund steht, aber der Rock macht einfach eine tolle Figur sogar bei so wenigen Kurven wie bei mir. Leider haben wir vergessen, ein Foto ohne Jacke zu machen. Untendrunter trage ich das Shirt von hier.
Hier noch die Rückansicht der Jacke: Als einzige Änderung habe ich die Armausschnitte hinten ein bisschen weiter ausgeschnitten.

 Ich gehe jetzt zum MeMadeMittwoch, der wieder eine ganze Menge an Inspirationen bietet und heute von Claudia vom Blog Bunte Kleider in einem sehr coolen Herbstmantel angeführt wird.

Montag, 14. August 2017

Jeansrock mit Aufnähern

 Ich lebe noch und habe jetzt, nachdem die ganzen Kinderferienprogramme vorbei sind, wieder Zeit und Lust zu bloggen.
Wie meistens bei mir ist das Grundkleidungsstück bald fertig, aber ich brauche sehr lange, bis die ganzen zusätzlichen Arbeiten erledigt sind.
Die Idee hatte ich schon länger im Kopf, auch habe ich ziemlich viele Aufnäher im Vorrat und sogar der Stoff war da.( Eigentlich sollte er schwarz sein, war aber bei näherem Ansehen dunkelbraun, womit ich mich aber arrangieren kann.) Überraschenderweise habe ich erstmal keinen Schnitt gefunden. Ich wollte den Rock weiter als einen einfachen A-Linien-Rock haben, aber nicht zu weit ausgestellt. Leider finde ich gerade das Schnittmuster nicht, ich weiß nur, dass ich den Rock eines Kleides aus einer Burda genommen habe. Wenn ich's wieder finde, teile ich es euch mit.
Die schrägen Eingriffstaschen sind von einer Ottobrehose übernommen. Das Bündchen ist gerade und schmal, ein breiterer Bund in der Taille sieht bei mir nicht gut aus. In der hinteren Mitte habe ich einen sichtbaren Reißverschluss eingenäht und noch einen Druckknopf auch sichtbar angenäht.
Die Aufnäher finde ich so gerade gut, könnte mir aber auch vorstellen, noch ein paar mehr draufzunähen. Mit der Länge bin ich auch sehr zufrieden. Es ist ein schönes Gefühl bei warmem Wetter, wenn einem der Rock so um die Beine weht.




















Das Shirt habe ich hier schon gezeigt. Ich freue mich immer noch darüber, dass Frau Siebensachen mir den Stoff damals geschenkt hat.
Jetzt wünsche ich euch noch schöne produktive und erholsame Sommertage!

Edit:  Das Schnittmuster für den Rock ist vom Kleid 124 aus der Burda 05/2013

Donnerstag, 8. Juni 2017

Kurs: Ändern und Aufpeppen von Kleidung

Am 01./02.07.2017 findet an der VHS Weinheim wieder mein Refashion-Kurs statt. Ich würde mich freuen, wenn ich die eine oder andere von euch Lust hätte, daran teilzunehmen.
"Ein Fleck auf dem Lieblingsshirt, eine durchgescheuerte Stelle am Pullover oder ein abgewetzter Hosensaum - oft sind es nur Kleinigkeiten, wieso eigentlich gern getragene Kleidungsstücke in den Altkleidersack wandern. Es kann auch sein, dass ein schönes Teil einfach nicht richtig passt und mit ein bisschen Hilfe doch noch zu retten ist. Und dann gibt es noch Kleidungsstücke, denen einfach der Pfiff fehlt. Im Kurs können wir gemeinsam Lösungen finden und mit Fantasie und Fachwissen die vorhandenen Kleidungsstücke so verändern, dass sie wieder gerne getragen werden. Mitbringen: Kleidung, an der was geändert werden soll, Garn, Schere, Stecknadeln, Schneiderkreide, Maßband, Schreibzeug, evt. Stoffreste, Bänder etc."



Freitag, 26. Mai 2017

Zur Zeit in Arbeit

Im Blog tut sich gerade nicht sehr viel, aber genäht wird hier schon. Da ich es nie schaffe, mich auf ein Projekt zu beschränken, mich aber so weit diszipliniert habe, dass ich mir Stapel mache, die es abzuarbeiten gilt, sind hier die drei vorrangigen Projekte zu sehen: Shirt, Jacke und Rock.
Ursprünglich wollte ich die Jacke oder den Rock (oder gar beides) für das Nähbloggerinnentreffen in Stuttgart (morgen!) nähen. Nachdem aber sehr warmes Wetter angekündigt wurde, habe ich die Sachen erstmal beiseite gelegt und werde sie bei nicht so schönem Wetter fertignähen.
Gerade habe ich mir die Zugfahrkarte nach Stuttgart gekauft und bin ganz aufgeregt. Immerhin ist es für mich das erste Mal, dass ich live mit anderen Bloggerinnen zusammentreffe.
Falls ich nicht vor lauter Aufregung oder Ablenkung vergesse, Fotos zu machen, werde ich nächste Woche vom Treffen berichten.

Mittwoch, 7. Dezember 2016

MMM Herbstfarben


In meinem Kleiderschrank gibt es manchmal Teile, die ich nach längerer Zeit wieder raushole, weil sie erst jetzt richtig kombinierbar sind. So ist es mir mit dieser Jacke gegangen, die ich bestimmt schon vor fünf Jahren oder sogar noch länger her gestrickt habe. Als ich anfing, sie zu stricken, sollte sie zu einem bestimmten Rock passen, den ich aber dann nicht mehr angezogen habe. Die Farbe liegt zwischen cognac und rostbraun, eigentlich eine für mich eher fremde Farbe, auch wenn sie mir sehr gut gefällt.

 

Zum grauen Upcycling-Cordrock (hier genauer beschrieben) passt sie jedenfalls.  

Die Wickeljacke ist aus Shetlandwolle, einer tollen Qualität, die leider noch etwas kratzig ist, aber laut Beschreibung mit jeder Wäsche weicher wird. Ich hatte sie damals über Ebay bei einem Wollhändler gekauft, der wunderschöne, edle Garne sehr günstig angeboten hat. Leider existiert der schon lage nicht mehr.
Beim Lochmuster habe ich mich an einer Wickeljacke von Lana Grossa orientiert, die Ränder und Bindebänder sind kraus rechts gestrickt.


Da ich gerne mit Farben spiele, habe ich noch die türkise Kette und ein Flechtarmband, das zufällig die passenden Farben hat, dazu kombiniert.
Für das Armband wurde ein absolut scheußlicher Stoff (eine Faschingsleggings meiner Nachbarin, schwarz mit bunten Punkten) in Streifen geschnitten und geflochten. Erstaunlicherweise entstand daraus ein recht dezentes Armband.

Heute ist Mittwoch und ich habe es tatsächlich geschafft einen passenden Blogpost für den allseits beliebten MeMadeMittwoch zu schreiben. Dieses Mal wird er angeführt von Sylvia, die ein sehr schickes Kleid in einer neuen Länge trägt.