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Mittwoch, 4. Dezember 2019

MMM Mohair im Dezember



 
Hach, der MMM kommt immer so schnell. Bei mir gibt's deshalb das heutige Oufit auf schnellen Spiegelhandyfotos, weil's im Garten kalt war. Der Pullover ist relativ warm, aber kein bisschen winddicht.
Gestrickt in Runden glatt rechts bis zum Armausschnitt, dann geteilt und die Teile ohne Armausschnitt, aber  mit Schulterschrägung und Halsausschnitt fertiggestrickt.

Die Ärmel hab ich dann wieder direkt angestrickt und von oben nach unten gearbeitet. Bündchen gibt es nicht, dafür am Hals und an der Unterkante einen kleinen Rollrand aus linken Maschen.

Verwendet habe ich ein bei Ebay erstandene Konengarn mit einem sehr hohen Mohairanteil, doppelfädig verstrickt mit Nadeln Nr. 4.
Diese Art von schlichten Pullis mag ich zur Zeit am liebsten an mir. Relativ langweilig zu stricken, aber sehr entspannend. Einen ähnlichen Pullover habe ich schon einmal vor ein paar Jahren hier gezeigt. Auch dieser wird noch getragen.

Sehr lange schon begleitet mich der Anhänger aus einer Trennscheibe. Ich fand das Stück vor vielen Jahren am Ufer des Rio de la Plata in Buenos Aires.

Ich freue mich, dass der MeMadeMittwoch noch stattfindet, obwohl es leider lange nicht mehr so viele Blogs gibt wie noch vor ein paar Jahren. Doreen, die den MMM heute begleitet, trägt selbstgenähte Jeans und Hemd, sehr schick!

Mittwoch, 6. Februar 2019

MMM in alten Sachen


Schon Februar.... Dieses Jahr habe ich noch überhaupt nichts Neues genäht, deshalb gibt es heute zwei ältere Kleidungsstücke zu sehen. Das Foto habe ich nach meinem Refashion-Kurs in der VHS gemacht, da trage ich natürlich sowieso immer upcycelte Kleider. Der Rock stammt ursprünglich aus den Sechziger Jahren, der Kaschmirpullover ist auch schon ein paar Jahre alt und mehrfach geflickt, was aber bei einem schwarzen Pullover sehr gut funktioniert, da die Stopfstellen nicht auffallen. Außerdem habe ich ihn umgearbeitet, indem ich den Rollkragen entfernt habe und ein neues Halsbündchen angenäht habe.

  Hier habe ich genauer beschrieben, wie ich vorgegangen bin.



 Mehr Fotos und eine genauere Beschreibung des Rocks gibt es hier.

Viel Spaß allen beim monatlichen MMM, danke an die Organisatorinnen!

Montag, 31. Dezember 2018

WSKA 2018 Finale

Wie jedes Jahr - spät eingestiegen, Zwischenstände nicht gebloggt, aber einigermaßen fertig. Nicht nur das - ich habe tatsächlich noch ein zweites Glitzershirt für den ersten Feiertag genäht (weiter unten zu sehen).
Das Paillettenshirt nach dem Schnitt Betula von Fabelwald wurde genau, wie ich es mir vorgestellt hatte. Beim Nähen mit der Overlock brachen mir allerdings mindestens fünf Nadeln ab, bis ich gnadenlos 90er Jeansnadeln verwendete. Zu meinem Erstaunen hinterließen diese nichtmal Löcher im Jersey.
Beim Lederrock wurde es schwieriger. Wie hier angesprochen, wollte ich aus dem unteren Teil des Rocks einen Wickelrock machen und dazu einfach den Rock übereinander knöpfen. Leider stellte ich zu spät fest, dass ich die passenden Druckknöpfe zum Einschlagen schon verbraucht hatte und musste deshalb mit Druckknöpfen um Annähen arbeiten. Ich wollte nicht, dass man davon außen etwas sieht, aber genau deswegen hat es nicht richtig funktioniert und der Rock rutschte. Da wir an Heiligabend unter uns in der Familie waren, habe ich den Rockbund einfach noch mit einer Haarspange fixiert.


Nach den Feiertagen besorge ich mir richtige Druckknöpfe, denn eigentlich gefällt mir der Rock so gut.
 Das zweite Sweatshirt ist aus dickem Glitzersweat mit Bündchen aus alten Jeans genäht. Das Schnittmuster  Caracol von Erbsünde gefällt mir genauso gut wie Betula. Ich werde beide noch öfter verwenden.
An beiden Tagen fühlte ich mich genau richtig angezogen, da bei uns eher lässige Kleidung angesagt ist, ich an Weihnachten aber trotzdem nicht die ganz normalen Sachen anziehen will.
Vielen Dank an die Organisatorinnen des diesjährigen WSKA und danke auch an die Teilnehmerinnen, weil es bei euch immer so viel zu sehen gibt. Eure Beiträge kann ich leider erst nächstes Jahr anschauen, heute fehlt mir die Zeit.
Allen wünsche ich einen guten Rutsch und ein wunderschönes Jahr 2019!

Donnerstag, 8. März 2018

Herausforderung Fleecepullover



Ende Februar sind wir zu einer recht ungewöhnlichen Reisezeit nach England aufgebrochen, um unsere jüngere Tochter abzuholen, die einen einjährigen Freiwilligendienst in Wolverhampton absolviert hatte. Wir haben die Gelegenheit wahrgenommen und waren acht Tage lang im eiskalten England unterwegs. Im Vorfeld kam ich auf die Idee, mir tatsächlich angesichts der vorhergesagten Temperaturen  ein Hoodie aus Fleece zu nähen. Eigentlich finde ich inzwischen Fleecepullover schrecklich, mein Fleece hat aber ein tolles Batikmuster und stammt noch aus einer Zeit, in der ich mir durchaus vorstellen konnte, den Stoff zu vernähen (mindestens zehn Jahre her). Meine Töchter waren skeptisch, ich auch, aber ich mag auch solche kreativen Herausforderungen: Ein Fleecepullover, der nicht wie ein typischer Fleecepullover aussieht. Zur Zeit gibt es ja sehr viele Sweatshirts, auch von namhaften Designern, die ich mir als Inspiration angesehen habe. Dabei kam ich dann auf die Idee mit der seitlichen Schnürung und dem Ripsband auf den Ärmeln. Die Suche nach dem Ripsband erwies sich wider Erwarten als schwierig, weil ich ganz genaue Farbvorstellungen hatte. Zum Glück habe ich dann bei Dawanda einen Rest Baumwollripsband in den richtigen Farben gefunden. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, auch wenn Fleece weiterhin nicht mein Lieblingstoff ist.

 Der Schnitt ist Betula von Fabelwald, leicht abgewandelt, die Kapuze habe ich von einem anderen Shirt übernommen. Der Rolli untendrunter ist aus Viskosejersey, Schnitt aus der Ottobre Family, Rollkragen etwas breiter als im Schnitt vorgesehen, was meiner Meinung nach unbedingt nötig ist. Der Pullover geht auch jetzt noch relativ schwer über den Kopf.

Ein anderes Kleidungsstück, dass ich sonst nie trage, ist eine Mütze. Ich war so froh, dass ich mir noch auf den letzten Drücker eine Bommelmütze aus dem Reststoff meines Strickkleides (Steph aus La Maison Victor, noch nicht gezeigt) genäht habe. Der Bommel ist auch selbstgemacht aus einem Plüschkreis. Die Mütze sitzt etwas locker, war aber trotzdem sehr nützlich.
Hier noch ein paar Handybilder unserer Reise. Wir hatten  nicht viel Sonne, aber auch kaum Regen und es war eisig. Toll fanden wir's trotzdem.

Liverpool Hafen
York

Yorkshire Cream Tea
Scarborough

Robin Hood's Bay



Whitby


Heute geht es auch mal wieder zu RUMS, wo es heute auch ein paar tolle Beiträge zum internationalen Frauentag gibt.

Mittwoch, 2. März 2016

MMM mit Häkelpullover und Jeansrock


Mir ist aufgefallen, wie viele meiner schon im letzten Jahr entstandenen Sachen ich hier noch gar nicht gezeigt habe. Im Winter ist es einfach schwierig, im Haus Fotos zu machen. Inzwischen habe ich die Schreinerei hinter unserem Garten mit ihrem leicht angegammelten Charme als Fotohintergrund entdeckt und die Bilder werden, soweit es geht, draußen gemacht. 
Den Rock habe ich hier schon vorgestellt (Schnitt Jeanie von Farbenmix). Inzwischen musste er einige Änderungen über sich ergehen lassen. u.a. habe ich die untere Saumblende abgetrennt und den Schlitz hinten zugenäht. Was mir daran gefällt ist, dass er schmal aussieht, aber trotzdem fahrradtauglich ist. Nicht so gut fand ich die Passform, der Rock war mir zu hüftig und hatte zu wenig Form.
Den Häkelpullover habe ich Anfang letzten Jahres im wesentlich aus Resten gehäkelt. Auf die Idee kam ich durch eine Beilage in  einer Burda vom Herbst 2000 (ja, so alte Hefte gibt es bei mir - und die Mode war schön zu der Zeit). Eigentlich wurden darin Stiefel vorgestellt, aber mir stach sofort der Häkelrock (von Anna Sui) ins Auge. 


Mein Pullover ist vom Farbeindruck tatsächlich so ähnlich geworden, obwohl ich nicht genau nach den passenden Farben gesucht habe, bzw. nur Reste oder vorhandene Wolle genommen habe. Die Wollsorten (alles 100% Wolle) sind sehr unterschiedlich - von kratziger Shetlandwolle bis zur weichen Lammwolle.


Wie immer habe ich einfach drauflos gehäkelt im Granny-Square-Muster. Schwierig war es nur mit der Raglanschrägung und dem Muster, dazu brauchte ich mehrere Versuche. Einen Halsausschnitt habe ich gar nicht gemacht. Auch sind Vorder und Rückenteil gleich, weil alles andere das Muster gestört hätte.
Jetzt bin ich mal gespannt, was alles beim heutigen MMM zu sehen gibt.

Weil's so gut passt, verlinke ich den Beitrag auch mit der Blogparty Gehäkeltes und Gestricktes bei HäkelLine.

Gehäkeltes & Gestricktes powered by HäkelLine

Häkel- und Strick

Mittwoch, 13. Januar 2016

MMM Weiß im Winter

Lieblingsteile gibt es bei mir heute nicht zu sehen - die Sommerträgerkleider, die ich im heißen August sehr gerne getragen habe, sind nicht fotografiert, die Ringelshirts habe ich schon gezeigt und finde sie auch nicht so spannend. Deshalb stelle ich heute zwei Teile vor, die ich nicht ganz neu sind, über die ich aber auch noch nicht geschrieben habe.
Eigentlich habe ich meinen Blog als Dokumentation geplant, aber irgendwie hinke ich immer hinterher. Das Problem sind die Fotos. Wahrscheinlich wäre es eine Möglichkeit, die Sachen einfach öfter an der Schneiderpuppe zu fotografieren oder ich muss mich endlich mal mit dem Selbstauslöser beschäftigen. Braucht man dazu zwingend ein Stativ?
Den Rock habe ich Anfang letzten Jahres genäht zusammen  mit einem anderen Rock (Stichwort: ein Stoff, ein Schnitt, zwei Röcke), Darüber werde ich demnächst genaueres schreiben. Der Schnitt ist aus der Burda 11/2012 (Nr. 124), aus einem stretchigen Baumwollstoff genäht. Hier habe ich die Rückseite des Stoffes  nach außen verarbeitet. Sehr praktisch: mit dem  Rock kann man gut  Rad fahren.



Den Pullover in dieser Form habe ich erst vor kurzem fertig gemacht. Allerdings ist er schon ziemlich alt und hat schon mehrere Umarbeitungen hinter sich. So finde ich ihn jetzt toll zu Röcken, aber leider ist er mir meistens zu warm. Gestrickt ist er aus unterschiedlichen Wollresten im Weißtönen, dabei habe ich mehrere Fäden zusammen verarbeitet. In der Vergrößerung kann man die Streifen erkennen.
Last not least: die Muschelkette, die mir Tochter Nummer 2 zum Geburtstag gemacht hat und die so toll zum Outfit passt.
Im Gegensatz zu mir zeigen viele ihre Lieblingskleider beim ersten MMM des Jahres. Wie immer - sehr inspirierend.