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Freitag, 11. November 2016
Montag, 20. Oktober 2014
Spitzenrock, Top und Kultur (Urlaubsgarderobe 6)


Bevor es auch hier Herbst- und Wintersachen zu sehen gibt, zeige ich nochmal zwei Teile meiner Urlaubsgarderobe. Rock und Top sind aus einer Spitzengardine genäht, die ich vor Jahren von meiner Schwester bekam. Der Stoff ist zum Glück aus Baumwolle, deshalb trägt er sich sehr angenehm.
Das Top habe ich schon ewig, es war nur zwischendurch verschollen. Ich muss es 1998 oder 1999 nach einem Burdaschnitt genäht haben, zu einer Zeit als ich meine jüngere Tochter gestillt habe. Diesen Sommer habe ich es wieder gefunden, stellte aber fest, dass es zu locker saß und habe es ein bisschen enger genäht. Es war noch genug von dem Stoff da für einen Rock. Da ich die Abschlusskante mitverwenden wollte, habe ich nach einem Schnitt für einen ausgestellten Rock mit gerader Saumkante gesucht. Gefunden habe ich den Spitzenrock 109 in Burda 03/2013, den ich dann ohne Änderungen genäht habe. Die Spitze wurde mit weißem Baumwollstoff unterlegt, beide Lagen sind oben mit einem Streifen des Baumwollstoffs eingefasst, in den ich noch ein schmales Gummi eingezogen habe, weil mir der Rock an der Taille doch ein bisschen zu weit war. Leider finde ich ihn ein bisschen zu lang (wie in letzter Zeit fast alle meine Kleider und Röcke), warte aber noch bis zum nächsten Sommer mit dem Kürzen, da ich den Rock ja oben kürzer machen müsste und das hieße dann auch den Reißverschluss rein und rauszumachen....
Das Top ist an den Ausschnittkanten mit Satinschrägband eingefasst.
Gerade habe ich auch auf der russischen Seite mit dem weltbesten Burda-Archiv den Schnitt entdeckt: Top 125 in der Burda 03/1998.
Das Top lässt sich ja gut kombinieren, aber ich habe eine Weile geschwankt, ob ich den Rock auch mit in Urlaub nehmen soll, oft ziehe ich da eher praktische Sachen an. Da er aber so schön ist, kam er trotzdem in Koffer. Die Gelegenheit, beides anzuziehen kam ganz unerwartet.
In unserem Ferienort Begur an der Costa Brava wird am ersten Septemberwochenende die Fira d'Indians gefeiert, ein Fest, bei dem die traditionellen Beziehungen Begurs zu Cuba im Vordergrund stehen. Im 19. Jahrhundert waren viele Einwohner des Ortes nach Cuba ausgewandert, um dort bessere Lebensbedingungen zu finden. Einige der sogenannten "Indians" oder "Americans" kamen wohlhabend zurück und bauten in ihrem Heimatort prächtige Häuser im Kolonialstil.
Das Fest geht drei Tage lang mit viel Musik, Ständen mit leckerem Essen und vor allem Mojito. Außerdem gibt es Veranstaltungen zur Geschichte der Auswanderer.
Der Ort war sehr witzig geschmückt, man hatte den Eindruck, dass alle Einwohner mitgeholfen haben. Und das Beste: fast alle Leute waren weiß angezogen. So ergab sich dann eine super Gelegenheit, meine weißen Sachen doch noch zu tragen.
Wer so weit gelesen hat, wird jetzt mit einer Habanera belohnt. Die Lieder, die im 19. Jahrhundert von Seeleuten und Rückkehrern aus Cuba mitgebracht wurden, haben an der Costa Brava eine eigene Tradition und es gibt etliche Konzerte am Strand. Es ist wunderschön, direkt am Meer die sehnsuchtsvollen Lieder zu hören und zu träumen.
Wir hatten das Glück, zufällig ein Strandkonzert mit dieser wunderbaren Sängerin mitzuerleben.
Sonntag, 1. Dezember 2013
Vorweihnachtszeit
Kerzenlicht, Adventskalender, Sting mit "If on a winter's night", Nadia Birkenstock mit Winter Tales , Celtic Tradtion mit An Irish Christmas Album, Ein Liederbuch zur Weihnachtszeit, illustriert von Axel Scheffler, Rotraut Susanne Berner u.a. und jede Menge Weihnachtsgebäck (Weihnachtsbrödle, wie man im Badischen sagt).
Meine große Tochter in der Ferne hat natürlich auch einen Adventskalender bekommen, klein und kompakt, damit ich ihn gut verschicken konnte. Es sind nur 16 Schächtelchen, weil sie am 17. Dezember für die Weihnachtsferien heimkommt. Über den Inhalt kann ich nichts sagen - der Dezember hat ja gerade erst angefangen....
Sonntag, 24. Juni 2012
Les Barbeaux
Gestern Abend fand auf dem Uniplatz in Heidelberg beim Interkulturellen Fest des Ausländerrats/Migrationsrats ein Konzert der südfranzösischen Gruppe "Les Barbeaux" statt.
Wir hatten sie schon einmal im Oktober hier gehört und ich war restlos begeistert und habe sie zu meiner absoluten Lieblingsgruppe erklärt. Auf einem meiner T-Shirts habe ich auch ein Zitat aus einem ihrer Lieder aufgestickt.
Ihre Musik ist eine sehr temperamentvolle Mischung verschiedener Musikstile (Walzer, Techno, französisches Chanson, Folklore von Baskenland bis Katalonien), die Texte handeln von Freiheit, Liebe und den Wechselfällen des Lebens und sind auf französisch und spanisch. Auch bei diesem Konzert haben sie es sehr schnell geschafft, das Publikum zum Tanzen zu bringen.
Ich freue mich schon auf das nächste Konzert. Wer sich näher für die Gruppe interessiert, kann sich auch ihre Homepage anschauen, dort kann man sich auch die Lieder anhören.
Übrigens habe ich das Video ausgetauscht, weil ich das hier noch viel besser finde.
Mittwoch, 23. Mai 2012
Shantel Konzert
Gestern abend waren wir bei Shantel im Konzert. Stimmung war toll, es wurde viel getanzt. Wer auf Balkan-Pop oder Russendisko steht, sollte sich das nicht entgehen lassen.
Ob ich es heute schaffe, beim MMM mitzumachen, weiß ich nicht. Meine Fotografin ist diese Woche im Landschulheim und der Rock, den ich eigentlich anziehen wollte, ist auch noch nicht fertig. Schauen werde ich natürlich trotzdem. Es ist jede Woche spannend, was ihr so produziert habt.
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