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Dienstag, 3. März 2015

Mäppchen aus gefärbten Jeans

Die letzten Tage habe ich Beispiele genäht für einen Eltern-Kind-Kurs, der im Juli (18.- 19.07. ) im Kulturfenster Heidelberg stattfinden soll.Schon länger war die Idee aufgekommen, mal was aus Jeansstoffen zu machen, die erst gefärbt und dann mit Applikationen und Stoffmalfarben weiter gestaltet werden. Dafür eignet sich natürlich jede Art von Täschchen. Ich habe mich für die Schlampermäppchen entschieden, da sie auf alle Fälle brauchbar sind und auch leicht zu nähen, aber sehr professionell aussehen.


 Meine Stoffe sind mit Seidenmalfarben bemalt. Für die Applikationen habe ich Proberestchen verwendet. Im Kurs werden die Jeans dann  mit Batikfarbe gefärbt, was mir jetzt für Einzelbeispiele aber zu aufwändig gewesen wäre.
 

 Zum Ausprobieren habe ich noch ein einfaches Mäppchen genäht, finde aber, dass der Reißverschluss beim Schlampermäppchen leichter sauber einzunähen ist, weil es da kein Geknubbel an Anfang und Ende gibt.

Als ideales Upcycling-Projekt passen die Mäppchen zum Upcycling-Dienstag, aber auch zum Creadienstag.

Edit: Der Schnitt für die Mäppchen ist hier zu finden.

Montag, 5. Januar 2015

Refashion-Redesign-Upcycling

Kleid aus verschiedenen Teilen
Rock gerettet
Tweedrock refashioned

Wer regelmäßig hier mitliest, weiß ja, dass ich ein großer Fan von Refashionprojekten bin. Am Samstag kann ich in der VHS Heidelberg einen Workshop zum Thema geben, was ich total spannend finde. Soweit ich gesehen habe,  gibt es noch einen freien Platz. Wer hier in der Gegend wohnt und sich interessiert, kann also noch teilnehmen. Ich freue mich sehr darauf, auch mal mit anderen zusammen  Ideen zu entwickeln und sich gegenseitig anzuregen. Gerade bin ich durch meinen Blog gegangen und habe ein paar meiner Refashion- Sachen zusammengestellt, die ich in den letzten drei Jahren gemacht habe. Die Bildunterschriften führen zu den jeweiligen Posts.

Shirt umgearbeitet
Kaschmir und Stomp
Rock aus Wanderhose
Shirt umgearbeitet

Ehemalige Kleiderschürze
Strickjäckchen aus 80er Jahre Pullover


Tasche aus Hose
Tasche aus Kissen

Edit 06.01.2015: Gerade habe ich gesehen, dass Nina (Werkeltagebuch) wieder Upcycling-Ideen sammelt. Dahin werde ich meinen Post jetzt verlinken und mich in die Runde einreihen.Nina selbst hat sehr hübsche Täschchen aus alten Jeans genäht.

Dienstag, 7. Oktober 2014

Kette aus Feigenholz

Zum Nähen habe ich gerade nicht so viel Lust, das geht mir oft so in Übergangszeiten, außerdem war es in letzter Zeit draußen oft schön und warm und im Garten gab es einiges zu tun. Trotzdem habe ich immer jede Menge Ideen und auch Gartenarbeiten können inspirieren. Als Nebenprodukt vom Feigenbaumschnitt ist so diese Kette entstanden.
Für die "Holzperlen" habe ich ein Ästchen mit der Gartenschere in Stücke geschnitten und sie ein paar Tage trocknen lassen. Die dünnen Äste des Feigenbaums sind innen mit Mark gefüllt, das sich leicht entfernen lässt (so wie bei Holunderzweigen). Zusammen mit Perlen von älteren Ketten, einer selbstgerollten Filzperle und einer Steinperle aus Modelliermasse ist so diese Kette entstanden. Materialkontraste mag ich sehr und ich freue immer wieder, wenn sich vorhandene Sachen ganz neu kombinieren lassen.

Mit der Kette nehme ich heute am "Upcycling-Dienstag" teil. Nina sammelt auf ihrem Blog Upcycling-Projekte. Das ist jedesmal spannend, Nina selbst hat immer sehr originelle Ideen, wie sie Altes wiederverwertet und auf ungewohnte Art umgestaltet.

Dienstag, 24. Juni 2014

Shirt Stories 3 - Upcycling Dienstag

















Am letzten Upcycling-Dienstag vor der Sommerpause (ist das Jahr wirklich schon so weit fortgeschritten?) bin ich auch mal wieder dabei mit diesem Shirt, das aus zwei älteren Shirts entstanden ist. Leider habe ich mal wieder vergessen, Vorher-Fotos zu machen. Das Spitzenshirt hatte kurze Raglanärmelchen und einen breitgezogenen Ausschnitt, schön, aber zu eng. Das andere war ein einfaches Shirt mit V-Ausschnitt, was ich im Moment auch nicht so mag, deshalb habe ich es in Armausschnitthöhe abgeschnitten. Passe und Ärmel habe ich nach meinem Standardschnitt aus dem Vorder- und Rückenteil des Spitzenshirts neu zugeschnitten, was gerade so gereicht hat. Die Kantenabschlüsse habe ich mit Wäschegummi gemacht. Ich freue mich sehr, dass es nach der Sommerpause weitergehen wird mit dem Upcycling-Dienstag. Nina hat auch selber immer so tolle Ideen. Vielen Dank fürs Organisieren!

Dienstag, 8. April 2014

Schuh-refashion am Upcycling-Dienstag

 So sahen die Schuhe aus: originelle Riemchen, eigentlich hübsch, nur an meinem Fuß unmöglich. Graue, nicht zu feine Pumps findet man selten, deshalb wollte ich sie nicht weggeben. Außerdem ist das Leder schön und die Farbe perfekt. Ich habe keine Probleme damit, Kleider zu ändern, eigentlich mache ich das ständig, nur an Schuhe hatte ich mich bisher nicht rangetraut.
Nachdem ich mir die Riemchenkonstruktion nochmal genauer angeschaut habe, war mir klar, dass es nicht allzu kompliziert sein kann, die Schuhe umzubauen. Also habe ich tief Luft geholt (vor Schuhen habe ich Respekt) und die Schnalle am langen Riemen abgetrennt, noch tiefer Luft geholt, denn der nächste Schritt war nicht umkehrbar, und den Riemen so weit gekürzt, dass ich ihn als Schlaufe für die Schnalle nehmen konnte. Dann musste ich nur noch an der passenden Stelle lochen, die Schnalle einziehen und befestigen. Der innere Riemen war ja schon gelocht und kann jetzt ganz normal durch die versetzte Schnalle gezogen werden.
Bilder am Fuß kommen auch irgendwann. Die Schuhe sitzen jetzt besser als vorher und sehen weitaus besser aus.
Richtiges Upcyceln ist es vielleicht nicht, aber ein Beitrag zur Abfallvermeidung, deshalb passt es  schon zu Ninas wunderbarem Upcycling-Dienstag. Vielleicht fasst sich jetzt die eine oder andere ein Herz und rettet Schuhe, die sonst in der Sammlung oder in der Tonne landen würden.

Dienstag, 28. Januar 2014

Papierblumen im Winter am Upcycling-Dienstag



 365-Tage-Projekte finde ich faszinierend, auch wenn es bei mir nie wirklich klappt, jeden Tag etwas dafür Passendes herzustellen. In der  Zeitschrift "Flow", die ganz nette Anregungen hat, bin ich wieder auf Vorschläge für solche Jahresprojekte gestoßen. Es waren so viele, dass ich sie mir gar nicht alle durchgelesen habe, außerdem bin ich ziemlich schnell am Projekt Papierblumen hängengeblieben. Die Idee, jeden Tag eine Blume aus Abfallpapier,  Prospekten oder irgendwelchem anderen Papier, das einem gerade in die Hände fällt, zu basteln, hat mir sehr gut gefallen.
Inzwischen sind natürlich nicht 28 Blumen entstanden, sondern sehr viel weniger, aber das Projekt begleitet mich und ich mache immer mal wieder so nebenbei eine Blume, z.T. frei Hand, z.T. nach Anleitung, wie die mehrteilige Blume ganz oben rechts.
Die vier bunten Blumen sind aus Geschenkpapierresten entstanden (mein Mann und ich haben beide im Januar Geburtstag). Die Buchverpackungen waren mit bunten Tapes verziert gewesen, was schöne Effekte bei den Blütenblättern ergeben hat. Auch doppelseitiges Papier bringt hübsche Ergebnisse.
Gut gefällt mir allerdings auch, dass man sogar aus ganz unscheinbarem Papier etwas machen kann. Die braune Rose ist zum Beispiel aus dem Umschlag entstanden, in dem die Knipmode aus meinem Abo verschickt wurde.



















Leider ist das Foto  vom Strauß nicht besonders geworden. In echt sieht alles besser aus.

Nun schaue ich mal, was es heute beim Upcycling -Dienstag gibt. Ninas "Stock"-Halskette finde ich schon mal großartig!

Dienstag, 12. März 2013

Schlüsselmäppchen am Upcycling-Dienstag

 Nachdem ich seit 18 (achtzehn!) Jahren ein hässliches braunes Schlüsselmäppchen mit mir rumgetragen habe, wurde es Zeit für ein neues.
 In meinem Fundus lag schon sehr lange eine Ledertasche, schätzungsweise aus den achtziger Jahren. die mal einer meiner Tanten (sie ist inzwischen schon gestorben, war aber schon weit über 80) gehörte. Die Tasche fand ich immer hässlich, aber das Leder ist schön und weich und bot sich für so eine kleine Näharbeit an.
Das alte Schlüsselmäppchen war ganz praktisch, weil es auch eine kleine Geldtasche hatte, deshalb habe ich es einfach aufgetrennt und den Schnitt abgenommen. Dabei konnte man auch sehen, wie die Reißverschlüsse eingenäht waren und musste sich nicht das Gehirn verknoten, was mir manchmal passiert, wenn ich es mit "drunter und drüber" zu tun habe.
Um das Leder zu stabilisieren, habe ich auf die zugeschnittenen Teile Gewebeeinlage aufgebügelt und beim Nähen musste ich Butterbrotpapier zwischen Leder und Nähfüßchen legen, damit alles ordentlich transportiert wurde.
 Zum Schluß kamen noch kleine Bortenstückchen an die Zipper (mit Stylefix zusammengeklebt).
Weil das Leder so weich ist, fühlt sich das Mäppchen ganz toll an.

Warum ich das alte Etui so lange behalten habe (zumal es noch von unserer früheren Vermieterin stammt, an die ich wirklich keine gute Erinnerung habe), kann ich mir nur damit erklären, dass man bestimmte Alltagsgegenstände irgendwann einfach nicht mehr wahrnimmt.

Viel mehr Upcyceltes kann man bei Nina bewundern, die jeden Dienstag eine tolles Upcyclingwerk präsentiert und die Werke von anderen kreativen Menschen sammelt.




Dienstag, 26. Februar 2013

Einkaufstaschen #3

The times they are a'changing
Passend zum Upcycling-Dienstag ist diese Tasche aus einer abgelegten Hose von mir. Die aufgesetzte Tasche mit dem Karabinerhaken habe ich übernommen. Das braune längs aufgenähte Band war als Stoßband unten an den Hosenbeinen gewesen. In meinem Fundus war noch ein Gold-Rush-Aufnäher, den ich sehr passend fand. Das karierte Futter ist ein Stoffrest, welcher  vom Futter einer Jacke stammt, die ich mal für einen früheren Freund genäht hatte. (Manchmal wundere ich mich schon, was sich in meinem Fundus alles findet. Die Jacke gibt es bestimmt schon lange nicht mehr.)
Wie hier schon erwähnt, haben alle Taschen einen Namen bekommen. Diese hier erinnert an rauhe Männer zu Goldgräberzeiten und heißt "The times they are a'changing".;)

Winterlicht
Die zweite Tasche  ist leider nicht so gut fotografiert. Der obere Teil ist aus einer grauen Jeans meiner Nichte, der untere aus grauem Samt. Die Borte dazwischen ist silbergrundig.
Diese Tasche haben wir "Winterlicht" genannt. Ich hätte sie eigentlich gerne behalten (wie ein paar andere auch), aber natürlich habe ich mich auch darüber gefreut, dass sie verkauft wurde.
Die anderen Taschen werde ich bei Gelegenheit noch zeigen, zum Upcycling-Dienstag (heute übrigens zum 50. Mal!) passen nur diese beiden. Danke Nina für deinen wöchentlichen Einsatz!

Dienstag, 19. Februar 2013

Inspirationsblätter


Ich habe gerade einen ganzen Stapel von Zeitschriften zum Aussortieren hier liegen. Anleitungen und Bilder, die mich interessieren, reiße ich raus. Danach  tut es mir aber meistens leid, den Rest einfach wegzuwerfen. Deshalb habe ich kürzlich mal rumgesurft, weil ich wissen wollte, was man aus dem oft schönen Papier noch machen könnte und bin dabei auf ganz schöne Ideen gestoßen. Natürlich speichere ich die dann ab, habe aber oft das Problem, sie in meinen Ordnern wiederzufinden und mache mir dann ein paar handschriftliche Notizen, die ich dann sonstwo hinlege oder so kryptisch verfasse, dass ich später auch nichts mehr mit anfangen kann. Außerdem habe ich einfach zu so vielen Themen Ideen, dass vieles auch wieder verloren geht.
Meine  Idee ist nun, diese Stichworte einfach schön zu gestalten und aus den verschiedenen Karten dann ein Album zu machen. So vergesse ich schon mal meine Themen nicht und genauere Anleitungen kann ich mir dann immer noch im Netz holen. Gleichzeitig strukturiert es das Aussortieren für mich, weil ich in den alten Zeitschriften nochmal nach bestimmten Themen suche und dazu assoziativ Bilder sammle. Das können dann auch nur farbige Hintergründe sein
Die Karte oben entstand also zum Thema "Was machen aus Zeitschriftenausschnitten".


Meine nächste Karte hat zum Thema "Bunte Strickjacke mit Fair-Isle-Muster  kombiniert mit Streifen, farbigen Bündchen etc.". Dafür habe ich dann nicht im Internet nach Ideen gesucht, sondern gezielt Zeitschriften und Kataloge durchforstet. Es ging mir weniger um konkrete Strickmuster (dafür habe ich Bücher) als um Eindrücke und Assoziationen.
Mir gefällt diese Vorgehensweise sehr und die Ideen für noch mehr Karten gehen mir bestimmt nicht aus.

Bevor ich genug Karten für ein Album zusammen habe, sammle ich meine Ideen in diesem Umschlag.
Für alles habe ich nur Altpapier verwendet, deshalb passt die Idee gut zu Ninas Upcycling-Dienstag und da ich heute an der "Fair-Isle"-Karte geklebt und gestrichelt habe, zeige ich sie auch bei Mizoals Crea-Dienstag. Wie immer natürlich zusammen mit vielen Kreativ-Werkelnden, auf deren Ideen ich immer gespannt bin.

Dienstag, 18. Dezember 2012

Vom Himmel hoch .....

Das Engelorchester begleitet uns jetzt seit 15 Jahren. Es ist komplett aus Restmaterialien gebastelt und passt deshalb sehr gut zum Upcycling-Dienstag, wo viele kreative Menschen zeigen, was man aus scheinbar wertlosen Materialien noch machen kann.

Dienstag, 4. Dezember 2012

Adventsgirlande

Nachdem ich bei Augusthimmel Kirstins hübsche Sterne aus Teelichtern gesehen habe, möchte ich euch meine Version der Teelichtersterne zeigen. Unsere Adventsgirlande ist seit 16 Jahren im Gebrauch, in der alten Wohnung war sie quer durchs Wohnzimmer gespannt. Inzwischen hängt ein Teil in der Küche, der andere über der Eingangstür. Ich hatte sie damals als Recyclingprojekt gebastelt aus Pappsternen (irgendein Verpackungskarton), getrockneten Orangenscheiben und eben den Sternen aus Teelichtern, die ich mir damals ausgedacht hatte. Die Sterne sind mit goldener Lackfarbe bemalt, die natürlich nicht richtig auf dem Metall haftet und fleckig bleibt, was aber einen ganz hübschen Effekt gibt.


Die Sterne eignen sich auch gut als wetterfester Weihnachtsschmuck für draußen. Wir hatten früher, als meine älteste Tochter noch klein war (jetzt ist sie 18!), ein Weihnachstbäumchen auf dem Balkon stehen, weil unser Wohnzimmer so klein war. Dazu brauchte ich wetterfesten Schmuck und habe u.a. solche Sterne verwendet. Inzwischen hängen wir manchmal welche an den Feigenbaum im Vorgarten, was auch sehr hübsch aussieht.
 
Recycling wurde schon als ich ein Kind war bei uns in der Familie praktiziert. Meine Mutter hat immer wieder Sachen zweckentfremdet oder aus alten Kleidern und Stoffen Neues genäht und mich schon früh damit angesteckt. Deshalb finde ich auch den Upcycling-Dienstag so toll, weil es da ganz viele Projekte zu sehen gibt, die kreative Menschen aus alten Sachen hergestellt haben.

Dienstag, 13. November 2012

Zeitschriftenarchiv



Am Upcycling-Dienstag zeige ich euch heute mal Teile meines Zeitschriftenarchivs. Demnächst muss ich mal wieder Ordner bemalen und bekleben, weil meine bisherigen nicht ausreichen.
Papierstehordner mag ich nicht so, die aus Holz sind größer und stabiler. Solche habe ich also genommen und mit Deckfarben bemalt. (Leider sind die Fotos mangels Licht nicht so gut geworden.) Damit die Farbe auch bleibt, wurde anschließend alles mit Sprühlack fixiert.



Die Motive sind aus Tapetenresten (kleine Musterstücke, die ich schon seit Jahrzehnten aufgehoben hatte, weil sie mir immer zu schade waren, um sie zu zerschnippeln) und einem sehr alten Französischlektüreheftchen (Erscheinungsjahr 1946). Mein Vater war Französischlehrer und hatte es sich wahrscheinlich während seines Studiums gekauft. Da ich ein paar von diesen Heftchen habe und die französischen Klassiker zum Nachlesen überall erhältlich sind, hatte ich keine Hemmungen, das Heft zu zerschneiden.



 Für die schwarzen Schilder habe ich Tafelfolie genommen, so  können sie nach Bedarf beschriftet werden. Dazu verwende ich eine meiner besten Anschaffungen der letzte Jahre - ein Kreideminenset, mit dem  ich viel lieber arbeite als mit normaler Schneiderkreide. Einziger Nachteil: oft benutzte Ordner muss man öfter mal neu beschriften, weil die Kreide verwischt ist.


Ausgefallene Upcyclingideen sammelt Nina wie immer am Upcycling-Dienstag. Dort werde ich gleich mal gucken gehen.

Dienstag, 23. Oktober 2012

Creadienstag: Armreifen aus Resten


Oft sind Stoffreste so hübsch, dass man sie nicht wegwerfen will, aber machmal ist es gar nicht so einfach, noch eine Verwendung dafür zu finden. Die Armreifen sind eine sehr gute Möglichkeit,  Stoffstreifen zu verwerten. Gestaltungsmöglichkeiten gibt es unendlich viele, bisher habe ich nur einfache und geraffte Armreifen genäht, aber ich könnte mir auch gut vorstellen, sie noch zu besticken , eine Spitze aufzunähen, die Streifen aus unterschiedlichen Stoffen zusammenzusetzen usw..



 
Das Innenleben besteht aus schwarzem Verpackungsband, mit dem die meisten Pakete verschnürt sind. Ich habe davon Streifen abgeschnitten, ungefähr 1,5 cm länger als mein Handumfang. Die Stoffstreifen werden doppelt so breit wie das Paketband zugeschnitten plus Nahtzugabe, für die glatten Reifen in der Länge des Paketbandes, für die gerafften etwa doppelt so lang. (Das muss man ausprobieren, da sich nicht jeder Stoff gleich gut raffen lässt. Der obere Armreif  ist aus einem glatten Viskosestoff, der untere aus locker gewebter Baumwolle und die Raffung ist beim oberen viel schöner geworden.).
Die Streifen werden dann zu Schläuchen genäht (dabei die Schmalseiten einschlagen) und über die Bänder gezogen. Danach habe ich zuerst das Paketband zusammengenäht und dann die Schlauchenden mit einer unsichtbaren Naht verbunden.

Ich trage sehr oft Armreifen, aber meistens ziehe ich sie beim Kochen, Spülen, Werkeln aus. Die Stoffarmreifen stören mich allerdings überhaupt nicht, weil sie ganz weich und leicht sind.

Natürlich passt diese Resteverwertung wieder zu Ninas Upcycling-Dienstag, bei dem Nina immer tolle eigene Upcyling-Projekte vorstellt (ich staune jeden Dienstag wieder, welche Ideen sie hat) und auch Ideen von anderen sammelt.

Genauso reihe ich mich beim Creadienstag ein, den Mizoal immer organisiert, und bei dem man eine Vorstellung davon bekommt, was viele kreative Menschen heute so treiben.

Danke Mizoal und Nina!

Dienstag, 25. September 2012

Projekte ordnen am Creadienstag


Bei mir sind vor dem Urlaub ein paar Nähprojekte liegengeblieben, die ich eigentlich jetzt nicht mehr weiter machen möchte, weil es Sommersachen sind, auch gibt es noch andere UFOs, Sachen zum Umändern und natürlich auch neue Projekte.
Um das Ganze etwas besser in den Griff zu bekommen, habe ich mir jetzt dieses Buch zugelegt, in das ich eintrage, woran ich gerade arbeite bzw. was ich für (konkrete) Pläne habe. Die Seiten sehen dann z.B. so
aus:


Um etwas systematischer vorzugehen (ich nähe normalerweise ohne Anleitung oder schaue nur ab und zu nach) habe ich die Anleitung kopiert und kann die einzelnen Schritte abhaken. Das ist gut, wenn man öfter unterbrechen muss oder in diesem Fall die Fertigstellung wohl bis zum nächsten Frühling warten muss.


Auf der Seite habe ich konkrete Projekte notiert, bei denen z.B. das Material schon vorhanden ist.

Meine Idee ist einfach mir Pläne zum Abhaken zu erstellen, damit ich nicht immer neu überlegen muss und vielleicht (?) nicht immer so viel parallel mache.

Das Buch ist ein altes Notizbuch, aus dem ich Seiten herausgerissen habe, das Buchcover ist mit Zeitschriftenschnipseln gestaltet und passt deshalb gut zu Ninas Upcycling-Dienstag.

Was  heute noch Kreatives gemacht wird, seht ihr entweder bei Nina oder bei Mizoal am Creadienstag.

Dienstag, 5. Juni 2012

Ansteckblume aus Leder, recycled


Für den heutigen Upcycling-Dienstag habe ich eine Ansteckblüte aus Leder und Draht gebastelt. Das Leder stammt von den Riemen der alten Hausschuhe meines Mannes. Ich hatte daraus Blüten zur Weiterverwendung ausgeschnitten und irgendwo vergessen. Vor ein paar Tagen fielen sie mir zufällig in die Hände.


Geformt habe ich die nassen Blütenblätter über einem Flaschenhals und einer leeren Overlockkone.


Nach dem Trocknen habe ich die Blätter übereinandergelegt, aber es sah noch etwas langweilig aus.


Beim Stöbern in meiner Perlenkiste sah ich dann ein Stück Bouillondraht, das schon bessere Zeiten gesehen hatte. Der Draht war zum Teil aufgedröselt, auch war er an manchen Stellen silber, nicht mehr wie ursprünglich gold.


Das Ungleichmäßige hat mir gut gefallen. Ich habe den Draht ein bisschen zusammengedreht und in die Blütenmitte gelegt. Das sah sehr gut aus. Die Blütenblätter und den Draht habe ich dann einfach mit ein paar Stichen zusammengenäht. Jetzt fehlt nur noch die Anstecknadel.


Viel mehr kreatives Schaffen findet man heute sowohl beim Upcycling-Dienstag auch beim Creadienstag. Beim Creadienstag ist heute auch zum ersten Mal meine jüngere Tochter dabei.