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Mittwoch, 2. Oktober 2019

MMM Umgefärbtes Maxikleid in Cádiz und Madrid



Gerade letzte Woche  aus Andalusien und Madrid zurückgekommen, habe ich heute noch einmal einen sommerlichen Beitrag zum MMM, wie auch noch einige andere. Sylvia als Moderatorin zeigt z.B. zwei Urlaubskleider, die ich sofort auch anziehen würde.
Mein Kleid habe ich schon vor zwei Jahren genäht, aber fast nie angezogen, obwohl es sich toll trägt (Viskosejersey). Der Schnitt ist ein verlängerter T-Shirtschnitt aus der Ottobre, den ich schon öfter benutzt habe.


Irgendwann bin ich darauf gekommen, dass mir einfach die Farbe nicht steht und so habe ich es umgefärbt. Damit ist auch der Nachthemdencharakter verschwunden und das Kleid wirkt sportlicher. Im Urlaub habe ich es öfter getragen zusammen mit schwarzen Turnschuhen und der Delaribag #2

 
Madrid
Cádiz

 Leider hatte ich heute extreme Schwierigkeiten, meine Fotos vernünftig hochzuladen, deshalb habe ich mich noch nicht umgeschaut bei den immer anregenden Beiträgen des MMM. Zum Glück ist aber morgen Feiertag, da kann ich das ja nachholen.





Mittwoch, 5. Juni 2019

MMM Hochsommerkleid Anfang Juni


We hätte das gedacht? Hochsommer schon Anfang Juni. Die neu genähten Oberteile sind mir gerade zu warm, deshalb habe ich zu einem Kleid vom letzten Sommer gegriffen, das sich im Griechenlandurlaub bewährt hat. Der weite
Als Grundlage für den Schnitt diente mir das Ogden Cami von True Bias. Ich habe es verlängert und andere Träger verwendet. Der Stoff ist Viskose.


 
Gestern hatte ich wenig Lust zu posieren, deshalb sind die übrigen Tragefotos vom September letzten Jahres, alle im Urlaub aufgenommen.


Nafplion


Korinth, Apollotempel

Tyrins
Tyrins   


Wie immer freue ich mich, dass heute wieder der inspirierende MMM stattfindet. Elke moderiert heute in einem schlichten  Dirndl, das mir gerade deshalb sehr gut gefällt.

Mittwoch, 5. Oktober 2016

MMM Urlaubsnachtrag Neapel



Zum heutigen MeMadeMittwoch gibt es bei mir noch einmal ein Urlaubskleid zu sehen. Wie viele meiner Kleider ist es aus Jersey aus einem Ebay-Restepaket  entstanden. Der Rapport des Stoffes ist sehr groß und die Streifen waren schwierig einzuteilen. Ich hatte zwei Stücke zur Verfügung mit je einem schwarzen Streifen und musste ein bisschen rumprobieren, bis ich mit der Aufteilung zufrieden war. Ich glaube, so ist sie ganz gelungen, allerdings musste ich eine  Saumblende nähen, da mir das Kleid sonst zu kurz geworden wäre. Der Leojersey ist ein Rest von diesem Shirt.


Den Schnitt habe ich gebastelt aus einem Shirt, bei dem ich die Taillierung begradigt habe und einem geraden Stück für den Rock. Der Rock ist oben ganz leicht angekräuselt. Enstanden ist eine leichte Boule-Form, die von der Seite nicht ganz vorteilhaft wirkt, aber sehr komfortabel zu tragen ist.

In den Häuserschluchten Neapels mit dem Gewusel von Leuten und Vespas ist es nicht ganz einfach Fotos zu machen. Glücklicherweise sind  zwei von unseren vier  Fotos brauchbar und es gibt sogar eine Rückansicht vom Kleid, wie ich gerade auf einem  Foto entdeckt habe, das mein Mann gemacht hat. Vor mir geht die jüngere Tochter auch im (von ihr) selbstgenähten Kleid.


So langsam stelle ich mich auf den Herbst ein, auch wenn ich in den nächsten Tagen noch meine restliche Urlaubsgarderobe zeigen werde. Beim MMM werden sich bestimmt jede Menge Anregungen finden lassen. Susanne ist dieses Mal die Gastbloggerin in einem Outfit, das ich sofort auch anziehen würde

Mittwoch, 21. September 2016

MMM Wickeljacke Knipmode

 In freundlichem Schwarz - mein Heimreiseoutfit vom letzten Samstag. Kulisse ist der Herzogspalast in Mantua. Alles, was ich anhabe ist selbstgenäht, ganz neu (Stichwort Paniknähen vor dem Urlaub) sind Wickeljacke und Shirt, die Hose ist schon älter und schon öfter gezeigt. Das Shirt aus der Sommerottobre zeige ich demnächst genauer. Heute geht es um die Jacke.

 
 Die Wickeljacke aus der Knipmode vom Mai 2010 wollte ich schon ganz lange nähen. Vor dem Urlaub fiel mir dann plötzlich ein, dass ich keine schwarze Jacke habe, die zu Kleidern und zu Hosen passt und sich an einem Sommerabend mal kurz überziehen lässt. Im Vorrat fanden sich zwei schwarze Jerseys - die Jacke ist komplett gedoppelt - die gerade noch reichten. Schnell genäht war sie dann und passte, nur die Ärmel könnten ein bisschen weiter sein. Überraschenderweise kann  man sie auch sehr gut offen tragen. 



Hier sind noch leicht aufgehellte Detailbilder, da schwarz ja immer schwer zu erkennen ist.


Hinten wird die Jacke anders als die Originaljacke mit Schlinge und Knopf geschlossen, das erschien mir am unauffälligsten, wenn ich die Jacke offen trage.



Ich bin ganz begeistert, weil die Jacke zu allem passt und etwas schicker aussieht als eine normale Kapuzenjacke. Meine Töchter sind ebenso angetan und wünschen sich auch solche Jacken.
Nach längerer Zeit nehme ich wieder am MMM teil und bedanke mich beim Team, heute mit Dodo im tollen Blumenrock als Moderatorin. Ganz klasse, dass ihr euch jeden Mittwoch die Mühe macht und den MMM stattfinden lasst!


Dienstag, 29. September 2015

Urlaubsimpressionen: Ringelshirt und Menhire

 Hier ist nun das letzte meiner "Panikshirts" zu sehen (das allerletzte wurde nicht ganz fertig).
Wie schon in dem Post erwähnt sind Ringelshirts in der Bretagne allgegenwärtig. Meines hier ist wieder nach dem Schnitt "Autumn Mood" aus der Ottobre 5/2013 genäht. Die Ärmellänge, die ich sehr mag, ist die vom Schnittmuster vorgegebene. Das Shirt ist aus einem dickeren Jersey mit Lycra und trägt sich eher wie ein Pullover. In Zukunft werde ich diesen Schnitt wohl als Standardshirtschnitt verwenden.


Das Foto hat die jüngere Tochter bei den berühmten  Alignements von Carnac aufgenommen, die wirklich sehr eindrucksvoll sind.




Mittwoch, 23. September 2015

MMM Linden Sweat an der Pointe de Penharn

 Auch heute gibt es hier noch einmal ein "Panikshirt", am Tag vor der Reise genäht, zu sehen. Auf der Suche nach neuen Silhouetten bin ich im Netz auf das Linden Sweatshirt gestoßen (sehr schöne Exemplare habe ich z.B.  hier gesehen), was mir spontan besser gefallen hat als andere Schnitte, denn auch weite Sweatshirts sind nicht alle gleich.
Auch an mir gefällt mir die Form sehr gut. Ich habe das Shirt allerdings in einer sehr kleinen Größe genäht, weil es wirklich riesig ausfällt. Genäht habe ich die allereinfachste Version mit gecoverten Säumen. Der Stoff nennt sich "French Terry" ist aber einfach ein Baumwollsweat mit Elasthan.

Kurzärmelige Sweats sehen sehr lässig aus, sind aber leider nicht so besonders praktisch- bei dem Wetter, das wir in der Bretagne hatten mit Sonne und Wind, hat es sich aber bewährt.

Damit ich jetzt nicht die ganze Zeit vor der schönen Aussicht stehe, zeige ich hier noch ein Foto von der grandiosen Küstenlandschaft an der Pointe de Penharn im Westen von Finistère.


Wahrscheinlich gibt es beim heutigen MMM noch ein paar letzte Urlaubsimpressionen zu sehen, der Rest hat sich sicher schon auf den Herbst eingestellt. Spannend ist es immer.

Mittwoch, 16. September 2015

MMM Bretagne 2

Da ich mich noch ein bisschen in Urlaubstimmung befinde (wir sind erst Samstagnacht aus der Bretagne heimgekommen), gibt es beim heutigen MMM bretonische Impressionen zu sehen. Das Bild ist auf dem Küstenpfad aufgenommen, im Hintergrund der Yachthafen und die Stadtmauer von Concarneau.

Den Pullover aus weißem Baumwollbändchengarn hatte ich schon vor Jahren angefangen und letztes Jahr fertiggestrickt. Irgendwas an der Raglanschrägung hatte nicht gestimmt, deshalb hat er wohl so lange auf die Fertigstellung warten müssen. Gestrickt ist er ganz simpel glatt rechts, was mir bei Bändchengarn immer am besten gefällt. An der unteren Kante sind zwei Reihen kraus rechts gestrickt, die Ärmel haben keinen Abschluss und der Halsausschnitt ist mit festen Maschen und einer Reihe Krebsmaschen umhäkelt.

Teil meiner Paniknähaktion kurz vor dem Urlaub ist das Ringelshirt. Ich hatte mir kurz überlegt, ob es etwas albern ist, ausgerechnet für einen Urlaub in der Bretagne Ringelshirts zu nähen, da ich nicht wusste, ob ich mich  damit sofort als Touristin outen würde. Überrascht war ich dann aber, wie viele Leute, und zwar Einheimische wie Touristen, tatsächlich Ringelshirts tragen. Es passt einfach - zur Landschaft und zur Stimmung. Es ging mir vorher noch nie so, dass ich mich in etwas, was fast alle tragen, so wohl gefühlt habe.


Der Schnitt vom Shirt ist aus der Ottobre 5/2013. Die Ärmellänge bis zum Ellbogen habe ich mal ausprobiert und sie gefällt mir sehr gut. Überhaupt werde ich diesen lockereren Shirtschnitt noch öfter verwenden. Im Hintergrund dieses Mal die Bucht mit Wasser, allerdings auch schon ablaufend.
Mal sehen, ob es beim heutigen MMM noch mehr späte Urlaubsfotos gibt oder ob schon alle mit tollen Herbstoutfits dabei sind.  Doro als Gastgeberin zeigt jedenfalls superschicke Kombinationen.

Dienstag, 15. September 2015

Windzerzaust in der Bretagne

Im August hatte ich wenig Lust und Zeit zu bloggen, deshalb habe ich die neu entstandenen Sommerkleider gar nicht gezeigt. Während der superheißen Tage in den ersten zwei Augustwochen war ich beim Kinderferienprogramm "Artville" beschäftigt. Die Angebote fanden in Pavillons auf einem Schulhof statt, dabei  haben sich meine neuen Trägerkleider sehr bewährt und ich habe sie eigentlich die ganze Zeit abwechselnd getragen.
Die letzten zweieinhalb Ferienwochen haben wir in der Bretagne verbracht und es war vorher schon klar, dass es dort nicht so heiß sein würde. Ich hasse es, sehr kurzfristig zu einem bestimmten Anlass  etwas zu nähen, trotzdem habe ich mich noch auf ein paar "Panikshirts" eingelassen, die erstaunlichweise ganz gut geworden sind. 


Den Anfang macht ein verändertes Shirt (hier im vorherigen Zustand), das mir zu brav aussah. Ich habe ein Stück Stoff aus einem Restepaket aufgenäht, den Ausschnitt vergrößert und an den Rändern zwei Schmetterlingsflügel aufgestempelt. Eher aus der Not entstanden, weil der vorherige Druck noch zu sehen war und etwas unmotiviert aussah. 


Überrascht war ich ich, wie gut die schon vor längerer Zeit gekaufte Strickjacke dazu passt.

Im Hintergrund ist die Bucht zu sehen, an der unser Haus lag. Leider war gerade Ebbe - bei Flut füllt sich die Bucht und die Boote schwimmen wieder. Dann sieht es so aus:


Montag, 10. November 2014

Urlaubsgarderobe letzter Teil und Zusammenfassung

 Bevor es richtig Winter wird, muss ich jetzt mal mit dem Zeigen meiner Urlaubsgarderobe zum Abschluss kommen. Für den Post habe ich nochmal einige "Live-Bilder" rausgesucht.
Den Anfang macht ein unspektakuläres Ringelshirt vor spektakulärem Hintergrund auf der Burg in Begur. Der Schnitt ist wie immer das Ottobre Basic-Shirt aus einer der ersten Ottobre Women. Den Ausschnitt habe ich vertieft und vor allem verbreitert, die Ärmel sind wie bei den meisten meiner Shirts dreiviertellang.



 Das perlenbestickte Shirt habe ich auch noch nie gezeigt. Dazu trage ich die Hose von da.
Auf dem Foto mit den Töchtern sieht man Hose und Shirt nochmal ein bisschen. Eigentlich zeige ich das (ungestellte) Foto aber auch, weil ich es lustig finde, wie wir so filmreif den Weg herunterkommen. Aufgenommen wurden die Bilder beim Papstpalast in Avignon.

 Das Shirt war eine Fleißarbeit. In einem Katalog habe ich ein ähnliches Shirt gesehen, und da ich "alles auch kann", nur oft für weniger Geld, nahm ich ein vorhandenes (gekauftes) T-Shirt, bestellte mir weiße Rocailles in matt und glänzend und machte mich an die Arbeit. Ich habe zuerst mit Heftfaden die Umrisse markiert und dann die Perlchen aufgenäht.


In dem Kleid oben habe ich mich nicht extra fotografieren lassen, weil ich fand, dass es mir nicht steht. Der Schnitt ist Onion 2013, den ich gerne mag, der Stoff ein schwarz-weiß-gemusterter Viskosejersey. Auf den Fotos oben sieht es gar nicht so schlecht aus, aber ich kam mir darin vor wie in Omas Kleiderschürze. Ich glaube, das Muster steht mir nicht und die Ärmel sind ein bisschen zu lang (das Kleid selber eigentlich auch, aber ich zeige meine Knie nicht so gern). Nächsten Sommer schaue ich es mir nochmal genauer an.
Bilder vom Picasso-Museum Barcelona, Ferienhaus in Bagur und Park Guell in Barcelona.

Hier gibt es noch das MizMozelle-Kleid  (gezeigt hier) in Aktion und noch trocken. Wenig später ging ein Wolkenbruch nieder und wir waren klatschnass. Das Foto wurde aufgenommen am Cap de Creus, dem östlichsten Punkt der iberischen Halbinsel, einem meiner absoluten Lieblingsorte.

Das Jerseykleid aus der Burda 11/2013 habe ich hier beschrieben, das Bild wurde im Dalí-Museum in Figueres gemacht.
Noch einmal Barcelona, diesmal das Kleid von hinten. Auch meine Tochter hat ein von ihr selbst genähtes Kleid an.
Das Spitzenshirt und den Maxirock habe ich hier und hier vorgestellt, die Kombination von beidem hatte ich aber nur für das Foto an.

Im Urlaubskoffer dabei war auch der Wickelrock, aber getragen habe ich ihn nur einmal, weil er mir zu weit war und ich erst die Knöpfe versetzen musste. Das habe ich in den letzten Urlaubstagen sogar auch getan, trotzdem kam er nicht mehr zum Zug, einfach weil ich so viele andere Sachen dabei hatte.
Zusamenfassend kann ich sagen, dass ich noch selten so viele neue selbstgenähte Sachen im Urlaub getragen habe. Ich fremdle oft mit neuen Kleidern und nehme eher alte bewährte Sachen (darunter auch einige Kaufkleider) mit, aber dieses Mal habe ich mich mit den meisten neuen Kleidern richtig wohlgefühlt.


Montag, 20. Oktober 2014

Spitzenrock, Top und Kultur (Urlaubsgarderobe 6)






































Bevor es auch hier Herbst- und Wintersachen zu sehen gibt, zeige ich nochmal zwei Teile meiner Urlaubsgarderobe. Rock und Top sind aus einer Spitzengardine genäht, die ich vor Jahren von meiner Schwester bekam. Der Stoff ist zum Glück aus Baumwolle, deshalb trägt er sich sehr angenehm.
Das Top habe ich schon ewig, es war nur zwischendurch verschollen. Ich muss es 1998 oder 1999 nach einem Burdaschnitt genäht haben, zu einer Zeit als ich meine jüngere Tochter gestillt habe. Diesen Sommer habe ich es wieder gefunden, stellte aber fest, dass es zu locker saß und habe es ein bisschen enger genäht. Es war noch genug von dem Stoff da für einen Rock. Da ich die Abschlusskante mitverwenden wollte, habe ich nach einem Schnitt für einen ausgestellten Rock mit gerader Saumkante gesucht. Gefunden habe ich den Spitzenrock 109 in Burda 03/2013, den ich dann ohne Änderungen genäht habe. Die Spitze wurde mit weißem Baumwollstoff unterlegt, beide Lagen sind oben mit einem Streifen des Baumwollstoffs eingefasst, in den ich noch ein schmales Gummi eingezogen habe, weil mir der Rock an der Taille doch ein bisschen zu weit war. Leider finde ich ihn ein bisschen zu lang (wie in letzter Zeit fast alle meine Kleider und Röcke), warte aber noch bis zum nächsten Sommer mit dem Kürzen, da ich den Rock ja oben kürzer machen müsste und das hieße dann auch den Reißverschluss rein und rauszumachen....

Das Top ist an den Ausschnittkanten mit Satinschrägband eingefasst.
Gerade habe ich auch auf der russischen Seite mit dem weltbesten Burda-Archiv den Schnitt entdeckt: Top 125 in der Burda 03/1998.
Das Top lässt sich ja gut kombinieren, aber ich habe eine Weile geschwankt, ob ich den Rock auch mit in Urlaub nehmen soll, oft ziehe ich da eher praktische Sachen an. Da er aber so schön ist, kam er trotzdem in Koffer. Die Gelegenheit, beides anzuziehen kam ganz unerwartet.

In unserem Ferienort Begur an der Costa Brava wird am ersten Septemberwochenende die Fira d'Indians gefeiert, ein Fest, bei dem  die traditionellen Beziehungen Begurs zu Cuba im Vordergrund stehen. Im 19. Jahrhundert waren viele Einwohner des Ortes nach Cuba ausgewandert, um dort bessere Lebensbedingungen zu finden. Einige der sogenannten "Indians" oder "Americans" kamen wohlhabend zurück und bauten in ihrem Heimatort prächtige Häuser im Kolonialstil.

Das Fest geht drei Tage lang mit viel Musik, Ständen mit leckerem Essen und vor allem Mojito. Außerdem gibt es Veranstaltungen zur Geschichte der Auswanderer.


Der Ort war sehr witzig geschmückt, man hatte den Eindruck, dass alle Einwohner mitgeholfen haben. Und das Beste: fast alle Leute waren weiß angezogen. So ergab sich dann eine super Gelegenheit, meine weißen Sachen doch noch zu tragen.

Wer so weit gelesen hat, wird  jetzt mit einer Habanera belohnt. Die Lieder, die im 19. Jahrhundert von Seeleuten und Rückkehrern aus Cuba mitgebracht wurden, haben an der Costa Brava eine eigene Tradition und es gibt etliche Konzerte am Strand. Es ist wunderschön, direkt am Meer die sehnsuchtsvollen Lieder zu hören und zu träumen.


Wir hatten das Glück, zufällig ein Strandkonzert mit dieser wunderbaren Sängerin mitzuerleben.