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Mittwoch, 4. Dezember 2019

MMM Mohair im Dezember



 
Hach, der MMM kommt immer so schnell. Bei mir gibt's deshalb das heutige Oufit auf schnellen Spiegelhandyfotos, weil's im Garten kalt war. Der Pullover ist relativ warm, aber kein bisschen winddicht.
Gestrickt in Runden glatt rechts bis zum Armausschnitt, dann geteilt und die Teile ohne Armausschnitt, aber  mit Schulterschrägung und Halsausschnitt fertiggestrickt.

Die Ärmel hab ich dann wieder direkt angestrickt und von oben nach unten gearbeitet. Bündchen gibt es nicht, dafür am Hals und an der Unterkante einen kleinen Rollrand aus linken Maschen.

Verwendet habe ich ein bei Ebay erstandene Konengarn mit einem sehr hohen Mohairanteil, doppelfädig verstrickt mit Nadeln Nr. 4.
Diese Art von schlichten Pullis mag ich zur Zeit am liebsten an mir. Relativ langweilig zu stricken, aber sehr entspannend. Einen ähnlichen Pullover habe ich schon einmal vor ein paar Jahren hier gezeigt. Auch dieser wird noch getragen.

Sehr lange schon begleitet mich der Anhänger aus einer Trennscheibe. Ich fand das Stück vor vielen Jahren am Ufer des Rio de la Plata in Buenos Aires.

Ich freue mich, dass der MeMadeMittwoch noch stattfindet, obwohl es leider lange nicht mehr so viele Blogs gibt wie noch vor ein paar Jahren. Doreen, die den MMM heute begleitet, trägt selbstgenähte Jeans und Hemd, sehr schick!

Mittwoch, 7. Dezember 2016

MMM Herbstfarben


In meinem Kleiderschrank gibt es manchmal Teile, die ich nach längerer Zeit wieder raushole, weil sie erst jetzt richtig kombinierbar sind. So ist es mir mit dieser Jacke gegangen, die ich bestimmt schon vor fünf Jahren oder sogar noch länger her gestrickt habe. Als ich anfing, sie zu stricken, sollte sie zu einem bestimmten Rock passen, den ich aber dann nicht mehr angezogen habe. Die Farbe liegt zwischen cognac und rostbraun, eigentlich eine für mich eher fremde Farbe, auch wenn sie mir sehr gut gefällt.

 

Zum grauen Upcycling-Cordrock (hier genauer beschrieben) passt sie jedenfalls.  

Die Wickeljacke ist aus Shetlandwolle, einer tollen Qualität, die leider noch etwas kratzig ist, aber laut Beschreibung mit jeder Wäsche weicher wird. Ich hatte sie damals über Ebay bei einem Wollhändler gekauft, der wunderschöne, edle Garne sehr günstig angeboten hat. Leider existiert der schon lage nicht mehr.
Beim Lochmuster habe ich mich an einer Wickeljacke von Lana Grossa orientiert, die Ränder und Bindebänder sind kraus rechts gestrickt.


Da ich gerne mit Farben spiele, habe ich noch die türkise Kette und ein Flechtarmband, das zufällig die passenden Farben hat, dazu kombiniert.
Für das Armband wurde ein absolut scheußlicher Stoff (eine Faschingsleggings meiner Nachbarin, schwarz mit bunten Punkten) in Streifen geschnitten und geflochten. Erstaunlicherweise entstand daraus ein recht dezentes Armband.

Heute ist Mittwoch und ich habe es tatsächlich geschafft einen passenden Blogpost für den allseits beliebten MeMadeMittwoch zu schreiben. Dieses Mal wird er angeführt von Sylvia, die ein sehr schickes Kleid in einer neuen Länge trägt.

Mittwoch, 13. Januar 2016

MMM Weiß im Winter

Lieblingsteile gibt es bei mir heute nicht zu sehen - die Sommerträgerkleider, die ich im heißen August sehr gerne getragen habe, sind nicht fotografiert, die Ringelshirts habe ich schon gezeigt und finde sie auch nicht so spannend. Deshalb stelle ich heute zwei Teile vor, die ich nicht ganz neu sind, über die ich aber auch noch nicht geschrieben habe.
Eigentlich habe ich meinen Blog als Dokumentation geplant, aber irgendwie hinke ich immer hinterher. Das Problem sind die Fotos. Wahrscheinlich wäre es eine Möglichkeit, die Sachen einfach öfter an der Schneiderpuppe zu fotografieren oder ich muss mich endlich mal mit dem Selbstauslöser beschäftigen. Braucht man dazu zwingend ein Stativ?
Den Rock habe ich Anfang letzten Jahres genäht zusammen  mit einem anderen Rock (Stichwort: ein Stoff, ein Schnitt, zwei Röcke), Darüber werde ich demnächst genaueres schreiben. Der Schnitt ist aus der Burda 11/2012 (Nr. 124), aus einem stretchigen Baumwollstoff genäht. Hier habe ich die Rückseite des Stoffes  nach außen verarbeitet. Sehr praktisch: mit dem  Rock kann man gut  Rad fahren.



Den Pullover in dieser Form habe ich erst vor kurzem fertig gemacht. Allerdings ist er schon ziemlich alt und hat schon mehrere Umarbeitungen hinter sich. So finde ich ihn jetzt toll zu Röcken, aber leider ist er mir meistens zu warm. Gestrickt ist er aus unterschiedlichen Wollresten im Weißtönen, dabei habe ich mehrere Fäden zusammen verarbeitet. In der Vergrößerung kann man die Streifen erkennen.
Last not least: die Muschelkette, die mir Tochter Nummer 2 zum Geburtstag gemacht hat und die so toll zum Outfit passt.
Im Gegensatz zu mir zeigen viele ihre Lieblingskleider beim ersten MMM des Jahres. Wie immer - sehr inspirierend.

Mittwoch, 16. September 2015

MMM Bretagne 2

Da ich mich noch ein bisschen in Urlaubstimmung befinde (wir sind erst Samstagnacht aus der Bretagne heimgekommen), gibt es beim heutigen MMM bretonische Impressionen zu sehen. Das Bild ist auf dem Küstenpfad aufgenommen, im Hintergrund der Yachthafen und die Stadtmauer von Concarneau.

Den Pullover aus weißem Baumwollbändchengarn hatte ich schon vor Jahren angefangen und letztes Jahr fertiggestrickt. Irgendwas an der Raglanschrägung hatte nicht gestimmt, deshalb hat er wohl so lange auf die Fertigstellung warten müssen. Gestrickt ist er ganz simpel glatt rechts, was mir bei Bändchengarn immer am besten gefällt. An der unteren Kante sind zwei Reihen kraus rechts gestrickt, die Ärmel haben keinen Abschluss und der Halsausschnitt ist mit festen Maschen und einer Reihe Krebsmaschen umhäkelt.

Teil meiner Paniknähaktion kurz vor dem Urlaub ist das Ringelshirt. Ich hatte mir kurz überlegt, ob es etwas albern ist, ausgerechnet für einen Urlaub in der Bretagne Ringelshirts zu nähen, da ich nicht wusste, ob ich mich  damit sofort als Touristin outen würde. Überrascht war ich dann aber, wie viele Leute, und zwar Einheimische wie Touristen, tatsächlich Ringelshirts tragen. Es passt einfach - zur Landschaft und zur Stimmung. Es ging mir vorher noch nie so, dass ich mich in etwas, was fast alle tragen, so wohl gefühlt habe.


Der Schnitt vom Shirt ist aus der Ottobre 5/2013. Die Ärmellänge bis zum Ellbogen habe ich mal ausprobiert und sie gefällt mir sehr gut. Überhaupt werde ich diesen lockereren Shirtschnitt noch öfter verwenden. Im Hintergrund dieses Mal die Bucht mit Wasser, allerdings auch schon ablaufend.
Mal sehen, ob es beim heutigen MMM noch mehr späte Urlaubsfotos gibt oder ob schon alle mit tollen Herbstoutfits dabei sind.  Doro als Gastgeberin zeigt jedenfalls superschicke Kombinationen.

Mittwoch, 4. Februar 2015

MMM Strick und Tweed

Am heutigen MMM mische ich mich unter all die gutgekleideten Damen als britische Hausfrau in Strick und Tweed. Das Strickjäckchen mit dem Einstrickmuster ist schon seit zwei Wochen komplett fertig. Gefühlt am längsten hat es natürlich gedauert, die Fäden zu vernähen. Vorder- und Rückenteil sind bis zu den Armausschnitten an einem Stück gestrickt, was die Fädenmenge beträchtlich reduziert. Die Ärmel sind von oben eingestrickt. Dieses Mal hatte ich Schwierigkeiten mit meiner Pi mal Daumen Methode, zweimal musste ich aufziehen, weil sie zu weit waren (nun sind sie vorne ein bisschen knapp). Nach wie vor stricke ich aber am liebsten ohne Anleitung. Auch bei dieser Jacke habe ich zunächst nur die Farben rausgesucht und mir das Muster mit den Sternen aufgezeichnet, weil es genau eingeteilt werden musste. Die kleinen Müsterchen sind improvisiert und spontan mit der gerade passenden Farbe eingestrickt.

 
 Den Rock habe ich hier ausführlich beschrieben, das Shirt habe ich schon seit letztem Jahr, hatte es aber noch nicht gezeigt.
Leider ist es heute so dunkel, dass wir kaum geschafft haben, einigermaßen brauchbare Fotos zu machen. Deshalb kann man auch nicht sehen, dass der Braunton des Tweedrocks perfekt zur Strickjacke passt. Das Shirt ist auch nicht pink, sondern rot und passt perfekt zu den Hausschuhen....


In den nächsten Tagen werde ich mich mal mit meiner neuen Kamera beschäftigen und die seit Weihnachten fertiggenähten Sachen zeigen. Da ist nämlich einiges entstanden, was noch fotografiert werden muss.

Dienstag, 3. Juni 2014

Frühlingsjäckchen Knitalong - Finale der Herzen

Gerade noch geschafft! Eben habe ich die letzten Knöpfe angenäht. Nachdem ich mein Jäckchen doch etwas vernachlässigt hatte, habe ich heute noch die letzten Blenden gestrickt, zum Glück Knöpfe im Fundus gefunden und die noch angenäht. Zum Spannen oder Bügeln hatte ich keine Zeit mehr.. Evt. muss ich die vordere Blende nochmal stricken, weil sie sich zusammenzieht. Sonst gefällt mir das Jäckchen sehr gut.
Da ich wirklich komplett nach der Oberschlampenmethode ("wird schon klappen, zur Not ziehe ich wieder auf" etc.) ohne Anleitung gestrickt habe, musste ich die Armkugel nochmal auftrennen, weil alles zu weit war. Ich habe zum ersten Mal die Ärmel von oben angestrickt (Frau Frauenoberbekleidung hat hier toll beschrieben, wie's funktioniert). Eigentlich finde ich die Methode genial, aber mit der Rundnadel fand ich es etwas mühsam. Deshalb habe ich die Ärmellänge dann doch offen gestrickt.
 Beim eigentlichen Finale war ich nicht da und war auch noch nicht fertig, deshalb habe ich mich sehr gefreut, dass es doch noch einen Nachzüglertermin gab. Das hat mich jetzt richtig motiviert, das Jäckchen doch noch fertigzustellen. Da ich ja eher zu den trödeligen Näherinnen und Strickerinnen gehöre, bin ich richtig stolz darauf, dass ich es geschafft habe und fast gleichzeitig noch ein Unterkleid für das Finale des Unterdrunter Sew Along zeigen konnte. (Außerdem habe ich letzte Woche noch das Abiballkleid für die Tochter von Freunden genäht.)
Danke Frau Crafteln für das Organisieren des Knit alongs und vor allem für das Finale der Herzen, bei dem sich die Nachzügler mit allerlei hübschen Jäckchen bekleidet treffen.

Mittwoch, 28. Mai 2014

MMM Blumenrock und Strickjäckchen

Zum heutigen MMM gibt es bei mir Bilder vom Sonntag. Wir waren zur Konfirmation meines Neffen eingeladen und ich habe die Gelegenheit wahrgenommen, im wunderschönen Garten meiner Schwester Bilder machen zu lassen.

Neu genäht habe ich mir den Faltenrock aus einem relativ steifen Baumwollrips, der eigentlich gar nicht fällt, sich aber immer wieder in Form bringen lässt. Interessanterweise sieht der Rock auf den Bildern relativ schmal aus, was er in Wirklichkeit nicht ist. Als Schnitt habe ich den Rock des Kleides 112 aus der Burda 11/2007 verwendet.
























Als Extra-Effekt habe ich einen groben Reißverschluss sichtbar eingenäht. Das funktioniert mit einem Besatz wie bei einer eingesetzten Reißverschlusstasche.

Das ganze Outfit (das Shirt ist allerdings nicht selbstgemacht)  in für mich eher ungewöhnlichen Farben entstand rund um dieses Strickjäckchen. Ich habe es schon letztes Jahr aus einem Pullover meiner 81-jährigen Tante gemacht und wollte es ihr unbedingt vorführen. (Da ich sie nicht so oft sehe, war das Familienfest eine gute Gelegenheit). Der Pullover war im typischem Achtziger Jahre-Stil gestrickt: kastig mit gerade eingesetzten Ärmeln. Ich habe die Bündchen abgetrennt, die Teile neu zugeschnitten (nach meinem Standardshirtschnitt) und das Ganze mit der Overlock zusammengenäht. Die vorderen Kanten und den Halsausschnitt habe ich ebenfalls mit der Overlock versäubert und anschließend umhäkelt. Da die Ärmel ohne Armkugel gestrickt waren und entsprechend kurz, hat es trotz neu gestricktem Bündchen nur für Dreiviertelärmel gereicht, was ich aber ganz gerne mag. Meine Tante war ganz begeistert von der Wiederverwertung ihres alten Pullis.

Jetzt aber schnell zum MMM, bei dem es auch heute wieder viele Inspirationen geben wird.

Dienstag, 1. April 2014

Frühlingsjäckchen Knitalong

Fast hätte ich das vierte Treffen vergessen. Deshalb nur kurz.
Das Thema: Der zweite Zwischenstand: Ermüdungserscheinungen, Passformmängel, die leidigen Ärmel und Motivation zur Zeitumstellung auf die Sommerzeit

Vorder- und Rückenteil sind fertig und passen. Eventuell muss ich das Bündchen abtrennen und ein bisschen lockerer stricken, aber wahrscheinlich geht es so. Auf dem Bild sieht das Vorderteil sehr schmal aus, aber es fehlt noch die Knopfleiste. Außerdem ist es schwer, sich selber zu fotografieren.

Nachdem viele von euch die Ärmel gleich von oben einstricken, will ich das auch mal probieren. Eine Anleitung dafür habe ich hier gefunden, aber Sylvia wollte vielleicht auch eine schreiben. Ein bisschen überlegen muss ich noch, wie ich das Muster und die verkürzten Reihen zusammenbringe. Spannend wird es.

Beim Finale werde ich sowieso nicht da sein, weil wir über Ostern für eine Woche ins Baskenland fahren und unsere Tochter dort abholen. Sie hat dann ihren Freiwilligendienst dort beendet und ich freue mich, wenn sie wieder da ist. Dann kann ich hoffentlich auch meine fertige Strickjacke zeigen.

Sonntag, 9. März 2014

Frühlingsjäckchen Knit-Along Teil 3: Fortschritte, Schwierigkeiten, Lösungen

Mit meinem Jäckchen bin ich noch nicht weit gekommen. Das hier ist erst das Rückenteil, denn ich musste alle meine Pläne (hier und hier ) über den Haufen werfen. Wie ich schon beim letzten Treffen berichtet habe, reicht die ursprünglich vorgesehe Wolle nicht für das "Downton-Abbey"-Jäckchen. Das daraufhin bestellte neue Garn hat zwar eine sehr schöne Farbe, passt dafür aber überhaupt nicht zu meiner Idee. Also musste ich mir was Neues überlegen: Die Downton-Jacke stricke ich im Herbst aus Tweedwolle, es ist auch von der Form her eher eine Draußenjacke. Das Frühlingsjäckchen stricke ich doch aus der ursprünglich geplanten graugrünen Baumwolle.
Also habe ich wieder gegrübelt, Strickmusterbücher gewälzt, bei Ravelry gestöbert. Langsam hat sich die Vorstellung von einem Jäckchen herauskristallisiert, dessen Muster mich an die Sechziger erinnert.
Quelle: www.wolleunddesign.de
"Shimmer" von Kim Hargreaves aus dem Buch Misty kam dem ziemlich nahe und sieht ein bisschen aus wie  eine Strickjacke, die meine Mutter in den Sechzigern hatte. Ich kann allerdings nur ein kurzes, knappes Jäckchen mit einem ähnliches Muster stricken, für die großzügige Form würde mir einfach das Garn fehlen.
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich das Strickmuster nach der Beschreibung im Buch nicht verstanden habe, aber in einem Strickmusterheft von Burda auf ein ähnliches Muster gestoßen bin, das sich nach Strickschrift stricken lässt. Das mache ich viel lieber als nach Beschreibung.
Soweit also mein Jäckchen. Was die anderen Strickerinnen machen ist ab heute auf dem MMM-Blog zu finden. Anschauen werde ich es mir erst später, da jetzt erst mal der Garten lockt.
Euch allen einen schönen Sonnen-Sonntag und viel Spaß beim Stricken.

Mittwoch, 19. Februar 2014

Frühlingsjäckchen Knit-along Teil 2: Jetzt geht's richtig los

Jetzt bin ich aber sehr spät dran, deshalb nur kurz: leider reicht mein ursprünglich vorgesehenes graugrünes Garn (links oben im Bild) nicht, ein Tweedjäckchen wollte ich doch nicht stricken fürs Frühjahr, deshalb musste ich entgegen meinem ursprünglichen Vorsatz Wolle kaufen. Auf der Suche nach einem Ersatzgarn bin ich auf die letzten Reste Drops Muskat in mintgrün gestoßen. Auf den Bildern sah das Garn ziemlich ähnlich aus wie mein geplantes, in echt ist es leider sehr viel heller und nicht graustichig. Leider ist es mir bei Drops-Garn zum zweiten Mal passiert, dass die Farbe auf der Farbkarte nicht so aussieht wie in Wirklichkeit.

Okay, jetzt ist das Garn da, eine Alternative habe ich gerade nicht, deshalb nehme ich es jetzt. Entgegen meiner sonstigen Gewohnheit, einfach draufloszustricken habe ich doch tatsächlich eine Maschenprobe gemacht (vielleicht war auch Meikes Zeigefinger drohend genug ;)) und bin froh darüber, weil ich nun weiß, dass ich mit Nadeln Nr. 3,5 stricken muss, damit die Maschenprobe stimmt.

Bei meinem Plan, Darcy mit Matrosenkragen, bleibe ich, ganz sicher bin ich mir noch nicht, ob ich tatsächlich das ganze Jäckchen im Perlmuster stricken will oder nur den Kragen. Ich werde noch eine Probe mit glatt rechts machen, das gefällt mir wahrscheinlich besser.

Was die Farbe angeht, gewöhne ich mich vielleicht dran, weil ich immer plötzlich mit dem Frühling hellere Farben schöner finde. Sonst werde ich die fertige Jacke einfach mal kühn mit der schwarzen Wäsche waschen. Wenn das nicht den gewünschten Farbton bringt, kann ich sie immer noch mit einem zarten Grau überfärben.

Als wahrscheinlich Letzte reihe ich mich nun noch ein in den inzwischen sehr großen Reigen der Teilnehmerinnen beim Frühlingsjäckchen KAL 2014.

Dienstag, 4. Februar 2014

Frühlingsjäckchen Knit-along Teil 1: Inspirationen



Jetzt habe ich mich doch noch anstecken lassen, obwohl ich mich so ungern festlege....
Meike hat zum Frühlingsjäckchen Knit-along eingeladen und es ist schon eine große Runde zusammengekommen. Glück für mich und andere Nachzügler, dass die Linkliste zu den jeweiligen Terminen bis Mittwoch abends geöffnet bleibt.

Beim ersten Treffen geht es um Inspirationen, in Frage kommende Garne und Anleitungen.
Erst dachte ich, meine schon lange geplante Fair-Isle-Strickjacke in Angriff zu nehmen, aber das ist ein längeres Projekt, das ich in der Zeit nicht schaffen würde.
Nachdem ich diese Idee verworfen hatte, schob sich ein Thema in den Vordergrund, mit dem ich mich im Moment beschäftige: die Kleider von Downton Abbey. Ich hatte ja 2012 die erste Staffel verpasst und bin erst vor Weihnachten mit der zweiten Staffel eingestiegen, danach musste ich beide Staffeln auf DVD haben.
Neue Wolle möchte ich mir nicht kaufen, deshalb muss etwas aus dem Fundus verarbeitet werden.
Drops Kidsilk in altrosa war meine erste Auswahl (eigentlich ein Weihnachtsgeschenk für meine Tochter, der dann die Farbe nicht gefiel, weil sie tatsächlich anders aussah als auf dem Bild des Online-Shops). Allerdings finde ich, die Farbe erfordert ein schlichtes Muster, damit es nicht nach Bettjäckchen aussieht, kommt also für mein Projekt nicht in Frage.
Eigentlich war ich sowieso eher auf der Suche nach irgendwelchen Blau- oder Grüntönen. Lady Mary trägt (in welcher Folge, weiß ich leider nicht mehr) einmal ein graugrünes Kleid, das mir seither im Kopf herumspukt. Zwar nicht genau in der Farbe, aber auch in einem blassen Grün mit leichtem Graustich, habe ich ein Baumwollgarn seit ca. 16 Jahren, mit dem ich schon Verschiedenes probiert habe. Vielleicht wird es dieses Mal was.

Was ich auf jeden Fall haben möchte, ist ein Matrosenkragen, bzw. ein Kragen, der vorne nicht V-förmig zuläuft, sondern gleich breit wird.
Quelle
Bei meiner Suche im Netz nach eventuellen Vorlagen bin ich tatsächlich auf eine Jacke gestoßen, die genau nach Lady Sybils Jacke (zweite Staffel, erste Folge) gestrickt ist. Die Anleitung ist bei ravelry  zu finden.
 Nun finde ich diese Jacke ganz toll, wollte aber meine Jacke kürzer und ohne Gürtel. Bei weiterem Stöbern (was das immer Zeit kostet!) habe ich eine wunderschöne Version von Kim Hargreaves Jacke Darcy gesehen.
Jetzt geht mein Projekt in die Richtung, dass ich versuche, den Kragen von Lady Sybil zu verwenden und das Schösschen von Darcy. Für den Knopfverschluss habe ich auch schon eine Idee, das muss ich aber erst ausprobieren.

Und falls das alte Baumwollgarn doch nicht reicht, habe ich noch türkise Tweedwolle auf dem Speicher, denn auch im Frühling gibt es nicht nur laue Lüftchen...

Mittwoch, 1. Mai 2013

MMM Neue Lieblingsfarbe




Ob man es glauben will oder nicht - ich habe grau (kaltes, eher blaustichiges Grau) als neue Lieblingsfarbe entdeckt. Nach dem langen grauen Winter erscheint das etwas seltsam, aber ich finde gerade als Basis für Knallfarben und Pastellfarben eignet sich grau wunderbar. Von schwarz habe ich im Frühling meistens genug, außerdem ist mir der Kontrast von leuchtenden Farben und schwarz meistens zu hart und zu Pastellfarben mag ich es gar nicht.
Sehr gut gefällt mir grau mit Farbakzenten. Gestern habe ich allerdings gemerkt, dass ich keine zu dem gestrickten Armreif passende Kette oder Brosche habe. Meine Tochter hat mir dann ihre Ansteckblüte geliehen. Jetzt muss ich mal meinen Schmuck- und Gürtelfundus durchforsten und schauen, was sich noch findet und in welcher Farbe ich mir noch was basteln möchte. Bei der Suche nach einem Gürtel musste ich allerdings schon mit Entsetzen feststellen, dass ich wohl einen tollen, leuchtendgrünen Gürtel aus den neunziger Jahren entsorgt habe.
  












Mein Shirt ist Nr. 106 aus der Burda 2/2011. Der Stoff hat nicht für lange Ärmel gereicht, deshalb musste ich sie unten ansetzen. Der angesetzte Teil ist gerafft. (Da ich meine Ärmel meistens hochschiebe, sieht es auf  dem großen Bild so aus, als seien die Ärmel komplett gerafft).
Das Halsbündchen ist ein einfacher Streifen, den ich am Rand ein bisschen ausgedehnt habe, damit er sich wellt. 


Der Rock ist nach dem Schnittmuster Jeanie von Farbenmix genäht, erstmal in Größe M, dann habe ich ihn aber noch enger gemacht, weil ich ihn nicht so hüftig haben wollte. Ich werde ihn in den nächsten Tagen noch genauer vorstellen.


Jetzt möchte ich mir aber endlich die vielen MMM-Kreationen von heute ansehen. Melleni, die heute in einem Frühlingskleid den MMM betreut, hat noch ein paar Gedanken zum Tag der Arbeit geäußert, die ich nur unterschreiben kann. Danke!
Wenn sie es noch schafft, wird meine jüngere Tochter heute auch dabei sein mit ihrem selbstgenähten schwarzen Kleid.

Mittwoch, 13. Februar 2013

MMM Zopfpullover

























Heute ist es kalt genug, um auch mal einen warmen Pullover anzuziehen. Nach zwei Jahren Strickzeit ist er jetzt endlich fertig. Leider muss ich an den Ärmeln noch mal was ändern, da die Armkugel  ein bisschen zu kurz ist. Deshalb rutscht der Pullover über die Schulter.
Gestrickt habe ich wie immer ohne Vorlage, nur das Muster aus Zöpfen und Noppen ist aus der Rebecca Nr. 47. Wieso ich lieber nicht nach Vorlage stricke, liegt einfach daran, dass bei mir noch selten ein Pullover gepasst hat, den ich nach einem Heft oder Buch gestrickt habe. Da ich schon seit Ewigkeiten stricke, weiß ich, wieviele Maschen ich anschlagen muss und wie ich die Abnahmen bei Ausschnitt und Armloch machen muss. Was mir nicht immer gelingt, ist die Armkugel. Aber Stricken hat ja den Vorteil, dass es sich relativ einfach korrigieren lässt. Wolle habe ich zum Glück noch.
Zum Pullover trage ich den Rock, den ich hier schon gezeigt habe, allerdings habe ich ihn inzwischen kürzer gemacht, da ich ihn vorher einfach nicht angezogen habe. In der Länge passt er jetzt besser zu den Shirts, für die ich ihn eigentlich genäht habe.
Auch am Aschermittwoch haben sich wieder viele nähbegeisterte Frauen hier versammelt. Meine jüngere Tochter ist heute auch dabei und zeigt ihre selbstgenähte Paillettenweste.

Mittwoch, 16. Januar 2013

MMM Schößchenpullover

Ich hatte schon lange einen ganz leichten Mohairstrickstoff (günstig bei ebay erstanden) im Fundus, konnte mich aber nicht richtig entscheiden, was ich daraus nähen wollte. In letzter Zeit sind überall Schößchenoberteile zu sehen und auch Burda und Knipmode hatten letzten Herbst so hübsche Schößchenblusen im Heft, dafür fand ich dann meinen Strickstoff genau richtig. Den Schnitt musste ich mir erst basteln, weil ich ja bei dem dehnbaren Stoff keine Abnäher wollte. Zusammengesetzt habe ich ihn aus dem Basisshirt 106 aus der Burda 2/2011 und dem Schößchen einer Knipbluse (August oder September 2012). Außerdem habe ich die Ärmel etwas weiter gemacht und hohe Bündchen drangesetzt. Da der Strickstoff durchsichtig ist und ich Angst hatte, dass er kratzt (tut er aber zum Glück nicht), habe ich im gleichen Farbton (dunkles türkis, nicht so blau wie auf dem Foto) ein Unterziehshirt aus Viskosejersey genäht und den Halsausschnitt so angeglichen, dass nichts herausguckt. Der Halsausschnitt ist übrigens wesentlich tiefer als der vom Originalshirt.


Hier noch ein Detail vom Halsausschnitt, der wieder mit Rüschengummi eingefasst ist. Das Gummi ließ sich nicht wie sonst umklappen, weil dann der Halsausschnitt so blöd abgestanden wäre. Deshalb habe ich es einfach so gelassen wie es mit der Overlock festgenäht wurde und finde, dass es einen ganz hübschen Effekt gibt.

 Da es heute kalt ist, habe ich noch meinen Loop an, der aus der Restwolle des Spinnwebpullovers gestrickt ist.
Insgesamt glaube ich, das Schößchen würde bei einem schwereren Stoff besser fallen, auch würde ich das nächste Mal die Taille ca. 1 cm längermachen. Sehr schön finde ich den Pullover trotzdem.

Andere schöne Kleidungsstücke sind wie immer am Mittwoch hier zu besichtigen.

Sonntag, 13. Januar 2013

Pulswärmer und Rüschenschal

 Im Moment gibt es nicht so viel Neues bei mir, aber einiges ist in Arbeit oder noch nicht fotografiert, deshalb zeige ich mal ältere Strickstücke. Die Pulswärmer sind nach der Anleitung Mrs. Beeton aus der Knitty vom Winter 2005 entstanden, dort sind sie aber mit einer doppelten Rüsche gestrickt. Das war mir zu anstrengend, weil mir auch so schon das dünne Garn dauernd von den Nadeln gerutscht ist. Beim Bündchenteil habe ich das dünne Garn zusammen mit der heller grünen Wolle verstrickt, um keinen so starken Kontrast zu haben.
Gut gefällt mir, wie sich die Designerin Brenda Dayne durch ein viktorianisches Haushaltsbuch zu diesen Pulswärmern  hat inspirieren lassen. Sparsam im Material, einfach zu stricken, praktisch und dazu noch romantisch und hübsch anzusehen. (Genauer nachzulesen bei der Anleitung)


Den passenden Rüschenschal habe ich dann ohne genaue Anleitung folgendermaßen gestrickt: Man schlägt so viele Maschen an, bis man die gewünschte Schal-Länge hat ( in meinem Fall ca. 1,40 m). Ich habe kraus rechts weitergestrickt, damit sich nichts unerwünscht rollen kann. In jeder 4. Reihe werden dann die Maschen verdoppelt, also nach jeder Masche wird eine weitere aus dem Querdraht herausgestrickt; so erhält man zum Schluss eine stattliche Anzahl von Maschen, gezählt habe ich sie nicht. Mein Schal ist 20 Reihen hoch und in der Abkettrunde habe ich nach jeder 2. Masche ein Perlchen eingestrickt. Eigentlich hätte ich eine dichtere Perlenreihe noch schöner gefunden, aber dann wäre der Schal zu schwer geworden. Es ist schon erstaunlich, welches Gewicht Rocailleperlchen in der Menge auf die Waage bringen können.