Mittwoch, 2. Januar 2019

MMM: Liebling 2018

Ich hoffe, ihr seid alle gut im neuen Jahr angekommen. Beim ersten Me made Mittwoch 2019 geht es um den Liebling 2018. Beim neuen MMM-Team ist mir aufgefallen, dass einige ihre Lieblingsschnitte mehrfach genäht haben. Genau so sieht es bei mir auch aus. Letztes Jahr habe ich nicht sehr viel genäht und noch weniger gebloggt. Beim Schnell-mal-zwischendurch-Nähen habe ich deshalb auf bewährte Schnittmuster zurückgegriffen. Für beide Kleider habe ich den Shirtschnitt aus der Ottobre 2/2016 verlängert bzw. mit einem bewährten Kleiderschnitt abgeglichen. Das grau-schwarze Kleid hat eine Saumblende aus dem Stoff des pinken Kleids.


Vom Shirt gibt es auch zwei Versionen, die ich aber schon vor zwei Jahren genäht habe.: einmal (sehr viel getragen) in schwarz und einmal in khaki.

 

Die Fotos stammen alle vom Urlaub 2018 in Griechenland, nur das linke Foto wurde auf der Heimreise in Arezzo aufgenommen.
Ich bin gespannt, wie die Lieblinge der anderen MMM Teilnehmerinnen aussehen.

Montag, 31. Dezember 2018

WSKA 2018 Finale

Wie jedes Jahr - spät eingestiegen, Zwischenstände nicht gebloggt, aber einigermaßen fertig. Nicht nur das - ich habe tatsächlich noch ein zweites Glitzershirt für den ersten Feiertag genäht (weiter unten zu sehen).
Das Paillettenshirt nach dem Schnitt Betula von Fabelwald wurde genau, wie ich es mir vorgestellt hatte. Beim Nähen mit der Overlock brachen mir allerdings mindestens fünf Nadeln ab, bis ich gnadenlos 90er Jeansnadeln verwendete. Zu meinem Erstaunen hinterließen diese nichtmal Löcher im Jersey.
Beim Lederrock wurde es schwieriger. Wie hier angesprochen, wollte ich aus dem unteren Teil des Rocks einen Wickelrock machen und dazu einfach den Rock übereinander knöpfen. Leider stellte ich zu spät fest, dass ich die passenden Druckknöpfe zum Einschlagen schon verbraucht hatte und musste deshalb mit Druckknöpfen um Annähen arbeiten. Ich wollte nicht, dass man davon außen etwas sieht, aber genau deswegen hat es nicht richtig funktioniert und der Rock rutschte. Da wir an Heiligabend unter uns in der Familie waren, habe ich den Rockbund einfach noch mit einer Haarspange fixiert.


Nach den Feiertagen besorge ich mir richtige Druckknöpfe, denn eigentlich gefällt mir der Rock so gut.
 Das zweite Sweatshirt ist aus dickem Glitzersweat mit Bündchen aus alten Jeans genäht. Das Schnittmuster  Caracol von Erbsünde gefällt mir genauso gut wie Betula. Ich werde beide noch öfter verwenden.
An beiden Tagen fühlte ich mich genau richtig angezogen, da bei uns eher lässige Kleidung angesagt ist, ich an Weihnachten aber trotzdem nicht die ganz normalen Sachen anziehen will.
Vielen Dank an die Organisatorinnen des diesjährigen WSKA und danke auch an die Teilnehmerinnen, weil es bei euch immer so viel zu sehen gibt. Eure Beiträge kann ich leider erst nächstes Jahr anschauen, heute fehlt mir die Zeit.
Allen wünsche ich einen guten Rutsch und ein wunderschönes Jahr 2019!

Freitag, 7. Dezember 2018

WSKA 2018 Einstieg zum zweiten Termin


Spontan habe ich beschlossen, doch am jährlichen Weihnachtskleider- Sewalong teilzunehmen.
 
Zum zweiten Treffen steige ich ein mit:

Hurra, ich habe alle Zutaten bereit und sogar schon angefangen

 Ich glaube, ich war noch nie vom ersten Termin an dabei und werde mir auch dieses Mal kein aufwändigen Projekt vornehmen. Mein Plan ist, einen Rock aus einem vorhandenen Lederrock zu nähen, dazu ein Sweatshirt aus vorhandenen Stoffen. Irgendwie ist mir dieses Jahr nach coolen Kleidern.

Den Rock hat mir meine Schwester vor bestimmt zehn Jahren gegeben, damit ich das Leder verwenden kann. Irgendwann habe ich ihr Ballerinas genäht und die Sohlen aus dem Rock rausgeschnitten. Hätte ich das damals nicht getan, hätte ich mir den Rock einfach kürzer machen können. So war jetzt Tüftelei angesagt. Meine Lösung war, den Rock oben so weit zu kürzen, dass er noch lang genug bleibt, aber oben sehr viel mehr Weite hat. Er wird dann fertig so aussehen:


Die zwei Rockbahnen mit den Löchern liegen dann übereinander und es entsteht ein Rock mit Wickeleffekt. Da ich keinen Reißverschluss einnähen möchte, werde ich die Teile übereinander knöpfen. Inzwischen hat mich die große Tochter auf eine Lösung für das Futter gebracht und es steht der Fertigstellung nichts mehr im Weg


Das Sweatshirt ist schon zugeschnitten nach dem Schnitt Betula von Fabelwald, Ärmel und Rückenteil aus dickerem schwarzem Jersey, das Vorderteil aus Wendepaillettenstoff (musste irgendwie sein).

Ich wünsche allen Weihnachtsnäherinnen weiterhin viel Spaß!

Mittwoch, 5. Dezember 2018

MMM im warmen Dezember


Der MMM kommt immer so plötzlich... Trotzdem habe ich es heute geschafft, dabei zu sein, weil die jüngere Tochter am Samstag im neuen Kino Fotos gemacht hat. Den Rock habe ich aus einem misslungenen Sommerkleid genäht. Was mich damals dazu gebracht hatte, ein Kleid mit weitem angekräuseltem Rock aus diesem relativ dicken Baumwollstoff zu nähen, weiß ich nicht mehr. Auf jeden Fall war der Rock zu schwer und hat das Oberteil nach unten gezogen. Dazu sah das Ganze auch noch sehr unvorteilhaft aus. Die Stoffmenge hat sich angeboten, etwas Neues auszuprobieren. Um die erforderliche Länge für den hochgeschnittenen Rock zu erhalten, musste ich den breiten Bund ansetzten und ein bisschen tüfteln. Schnittmuster hatte ich keines. Es handelt sich einfach um einen Schlauch mit Gummizug und Gürtelschlaufen.

 Bei uns ist es zur Zeit relativ warm, deshalb zeige ich auch  die Fotos von Rock und T-Shirt, die schon im Oktober entstanden sind (natürlich laufe ich zur Zeit auch nicht im T-Shirt rum, aber bei kälteren Temperaturen friere ich auch schon, wenn ich mir nur Fotos von T-Shirts anschaue). Das Shirt ist Odette von La Maison Victor, aus einem alten Polohemd meines Mannes genäht.

 














































Da mich mein Blogpost wieder sehr viel Zeit gekostet hat (warum machen meine Fotos nicht, was ich will?), kann ich mir die anderen MMM-Beiträge erst später anschauen, aber ich bin gespannt, was es alles zu sehen gibt.
Beim MeMadeMittwoch-Team gibt es neue Gesichter. Ich wünsche euch viel Spaß beim Moderieren und Betreuen!
*Falls Werbung, dann nicht beabsichtigt

Mittwoch, 7. November 2018

Endlich wieder dabei (Me Made Mittwoch)



Dass meine Blogpause so lang werden würde, hätte ich auch nicht gedacht. Heute wollte ich den MeMadeMittwoch zum Anlass nehmen wieder einzusteigen, aber es hätte fast nicht geklappt, weil die Fotos bei meinem Mann auf dem Handy waren und es heute morgen  beim Versenden Schwierigkeiten gab. Nun sind sie aber da und ich bin dabei in einem Viskosejerseykleid. Der Schnitt ist aus der Knipmode vom November 2014.Genäht habe ich das Kleid schon letztes Jahr und weiß nur noch, dass ich trotz Gr. 36 enger machen musste. Insgesamt ist der Schnitt sehr schön, passt zu jeder Lebenslage und macht eine gute Figur.

 

 Heute Abend oder morgen schaue ich mir dann die Fotos der anderen Teilnehmerinnen an und lasse mich inspirieren. Danke an die Organisatorinnen.

Dienstag, 8. Mai 2018

Shirt Stories 5

 Gestern in der VHS Weinheim vor dem Anfängernähkurs. Leider kann man die Details des Shirts hier nicht erkennen, deshalb habe ich die Fotos von vor zwei Jahren rausgesucht, die ich seltsamerweise noch  nicht gezeigt habe. Das Outfit ist fast gleich, nur dass die Hose auf dem älteren Bild selbstgenäht ist. Da sie inzwischen ein Loch hat, kann ich sie leider nicht mehr  anziehen.

Das Shirt ist aus der Ottobre 2/2013, an den Seiten ein bisschen begradigt. Ich habe es bedruckt und bestickt. Das Zitat stammt aus einem meiner Lieblingsfilme, Orphée, einem sehr besonderen französischen Schwarzweißfilm von 1949.

 Die Stoffstücke sind aufgebügelt und noch mit rotem Stickgarn aufgenäht, Vogel und Schrift auf T-Shirt-Folie gedruckt, ganz knapp ausgeschnitten und aufgebügelt. Immer noch eines meiner Lieblingsshirts.
Damit nehme ich nach langer Zeit am Creadienstag teil und bin sehr gespannt, was es dort noch zu sehen gibt.

Mittwoch, 4. April 2018

MMM Kleid Raven und Mantel Onion

 
 Ein eiliger Post am Abend des MeMadeMittwoch: Bevor es richtig Frühling wird, möchte ich noch zeigen, was ich am Sonntag zur Taufe meines Großneffen anhatte. Das wohlbekannte Kleid Raven aus der Maison Victor, schon letztes Jahr genäht aus einem Viskosewebstoff. Am Schnitt habe ich nichts geändert.
Ein toller Schnitt, den ich vielleicht nochmal nähe, vielleicht als Sommerkleid .


Darüber hatte ich den gerade fertiggewordenen Mantel Onion 1051 an, der mich unglaublich Nerven gekostet hat. Zuerst musste ich an den Ärmeln und Armausschnitt sehr viel ändern, dann war der dicke weiche Wollbouclé viel umständlicher zu verarbeiten als ich erwartet hatte. Mir ist es deshalb nicht gelungen, aufgesetzte Taschen ohne Beulen aufzunähen. Die einfache Lösung waren dann Nahttaschen. Außerdem muss ich beim Zuschneiden des Futters  falsch gemessen haben, da es kürzer und enger war als es sein sollte. Jetzt ist das Futter eben innen gepatcht...


Da ich nicht absteppen wollte (oder konnte), war sehr viel Handarbeit erforderlich. Belege und Saum sind innen angeheftet, als Verschluss habe ich einen großen Druckknopf angenäht.


Jetzt finde ich ihn doch ganz gelungen und er trägt sich sehr angenehm.
Beim MMM gibt es heute viel Frühlingshaftes zu sehen, ich werde leider erst morgen Zeit haben, mir alles anzusehen. Danke an die Organisatorinnen.

Donnerstag, 8. März 2018

Herausforderung Fleecepullover



Ende Februar sind wir zu einer recht ungewöhnlichen Reisezeit nach England aufgebrochen, um unsere jüngere Tochter abzuholen, die einen einjährigen Freiwilligendienst in Wolverhampton absolviert hatte. Wir haben die Gelegenheit wahrgenommen und waren acht Tage lang im eiskalten England unterwegs. Im Vorfeld kam ich auf die Idee, mir tatsächlich angesichts der vorhergesagten Temperaturen  ein Hoodie aus Fleece zu nähen. Eigentlich finde ich inzwischen Fleecepullover schrecklich, mein Fleece hat aber ein tolles Batikmuster und stammt noch aus einer Zeit, in der ich mir durchaus vorstellen konnte, den Stoff zu vernähen (mindestens zehn Jahre her). Meine Töchter waren skeptisch, ich auch, aber ich mag auch solche kreativen Herausforderungen: Ein Fleecepullover, der nicht wie ein typischer Fleecepullover aussieht. Zur Zeit gibt es ja sehr viele Sweatshirts, auch von namhaften Designern, die ich mir als Inspiration angesehen habe. Dabei kam ich dann auf die Idee mit der seitlichen Schnürung und dem Ripsband auf den Ärmeln. Die Suche nach dem Ripsband erwies sich wider Erwarten als schwierig, weil ich ganz genaue Farbvorstellungen hatte. Zum Glück habe ich dann bei Dawanda einen Rest Baumwollripsband in den richtigen Farben gefunden. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, auch wenn Fleece weiterhin nicht mein Lieblingstoff ist.

 Der Schnitt ist Betula von Fabelwald, leicht abgewandelt, die Kapuze habe ich von einem anderen Shirt übernommen. Der Rolli untendrunter ist aus Viskosejersey, Schnitt aus der Ottobre Family, Rollkragen etwas breiter als im Schnitt vorgesehen, was meiner Meinung nach unbedingt nötig ist. Der Pullover geht auch jetzt noch relativ schwer über den Kopf.

Ein anderes Kleidungsstück, dass ich sonst nie trage, ist eine Mütze. Ich war so froh, dass ich mir noch auf den letzten Drücker eine Bommelmütze aus dem Reststoff meines Strickkleides (Steph aus La Maison Victor, noch nicht gezeigt) genäht habe. Der Bommel ist auch selbstgemacht aus einem Plüschkreis. Die Mütze sitzt etwas locker, war aber trotzdem sehr nützlich.
Hier noch ein paar Handybilder unserer Reise. Wir hatten  nicht viel Sonne, aber auch kaum Regen und es war eisig. Toll fanden wir's trotzdem.

Liverpool Hafen
York

Yorkshire Cream Tea
Scarborough

Robin Hood's Bay



Whitby


Heute geht es auch mal wieder zu RUMS, wo es heute auch ein paar tolle Beiträge zum internationalen Frauentag gibt.